Tabellenspitze abgehakt

Handball-Verbandsliga

Was sich nach fünf Spieltagen andeutete, scheint nach sieben Gewissheit. Der Meisterschaftszug in der Verbandsliga fährt ohne die ambitionierten Borussen vom Höchsten und ihren lokalen Rivalen OSC Dortmund ab. Eine grundlegende Änderung der Ziele ist aber nicht in Sicht.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 06.11.2012, 23:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
David Fischer und seine Höchstener waren gegen Hombruch siegreich, nach oben ist allerdings noch Luft.

David Fischer und seine Höchstener waren gegen Hombruch siegreich, nach oben ist allerdings noch Luft.

Unbedingt zwei Siege, daheim gegen Ladbergen und dann bei PSV Recklinghausen, benötigt auch der OSC. Anderenfalls könnte sich Trainer Thorsten Stoschek mit seinen Schützlingen unverhofft in der Gefahrenzone wiederfinden. Hauptursache für das bislang enttäuschende Abschneiden ist für den Coach das Defensiv-Gesamtpaket: „In den letzten beiden Jahren haben wir die beste Abwehr gestellt. Davon sind wir weit entfernt. Die erforderliche Aggressivität muss zurückkehren. Und auch unsere zwei Torleute haben Luft nach oben.“ Immerhin plagen Stoschek derzeit keine personellen Sorgen. „Die Mannschaft ist im Abstiegskampf angekommen. Die Einstellung hat gestimmt“, resümierte Hombruchs Trainer Jörn Uhrmeister nach der Niederlage auf dem Höchsten. Eine Niederlage, die für ihn Mut macht. Dass es für das aktuelle Schlusslicht einzig um den Klassenerhalt gehen würde, war klar. Der zwischenzeitliche mut- und kampflose 28:41-Auftritt bei PSV Recklinghausen schien die allgemeine Hoffnung jedoch vorzeitig schwinden zu lassen. Die zwangsläufige Ansage des Trainerduos Ruben/Uhrmeister zeigte Wirkung. Leistungen wie beim sensationellen 30:26 über Ferndorf und eben gegen die Borussen könnten Unmögliches vielleicht doch möglich machen. Auf dem Plan stehen jetzt aber für die Hombrucher erst einmal vier absolute Knallpaarungen gegen Riemke, Hattingen, Ferndorf und HSC Rechlinghausen. Im personellen Bereich ist noch offen, wann Marc Lauritsch nach seinem Sehnenabriss an einem Finger der Wurfhand wieder ins Aufgebot zurückkehrt.

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