Hör mal wer da hämmert: Wenn Dortmunder Vereine und Sportler TV-Serien wären 3/3

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TV-Serien sind die Kinofilme der Smartphone-Generation. Wir haben uns überlegt, welche Dortmunder Klubs und Sportler zu welcher Serie passen. Wer das zu ernst nimmt, liest jetzt nicht weiter.

Dortmund

, 03.02.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im letzten Teil unserer dreiteiligen Serie schauen wir auf die U23 des BVB, den Deutschland-Achter, die Eisadler, den 400-Meter-Läufer Torben Junker und die Boxerin Christina Hammer.

Borussia Dortmund U23 (Fußball) - Der Lehrer

Einen Lehrer, der den ganzen Laden zusammenhält, junge Talente fördert und bei dem am Ende eigentlich immer alles gut wird? Den haben sie bei Borussia Dortmund schon länger. Ingo Preuß, Manager der schwarzgelben U23 ist trotz seines Jobs beim BVB nach wie vor Lehrer am Helmholtz-Gymnasium - und das bereits deutlich länger als die RTL-Version. Seit über 30 Jahren ist Preuß schon Lehrer, nicht ganz so lange ist er beim BVB dafür zuständig, die besten Talente der Region einzusammeln.

Deutschland-Achter (Rudern) - Das Traumschiff

Egal, wie schlecht die Zeiten fürs Fernsehen auch sein mögen, das Traumschiff liefert unaufhörlich Traumquoten. Das gilt auch für den Deutschland-Achter, der - in Dortmund trainierend - eine Welt- und Europameisterschaft nach der anderen gewinnt und bei den Olympischen Spielen regelmäßig die Bilanz des DOSB aufhübscht. Während das Traumschiff gerade erst einen reichlich umstrittenen Kapitän bekommen hat, ist Uwe Bender schon seit 2017 Chef des Achters.

Torben Junker (LGO Dortmund) - The Flash

Rote Kluft und schneller als anderen? Gut, der schnellste Mensch der Welt ist Torben Junker von der LG Olympia Dortmund noch nicht und die Wahrscheinlichkeit, dass er im Winter vom Blitz getroffen wird, ist auch relativ gering. Aber es soll in den nächsten Monaten erstmal jemand kommen, der Junker auf seiner Paradestrecke über die 400 Meter schlägt. Ohne übermenschliche Kräfte wagen wir mal die Prognose, dass das schwierig wird.

Eisadler Dortmund - Cold Case

Ein zu den Akten gelegter Kriminalfall sind die Eisadler zum Glück noch lange nicht. Doch sie haben im Eisstadion an der Westfalenhalle schon einmal bessere Zeiten gesehen. Es tut sich momentan was, als würde jemand den Fall des Klubs, der noch 2016 in der Regionalliga gespielt hatte, wieder aufrollen. Die Chancen sind gut, dass es gelingt, die Eisadler haben sich in der aktuellen Saison für die Aufstiegs-Playoffs qualifiziert. Im Moment sind sie also eher Hot Shit als Cold Case.

Christina Hammer - Hör mal, wer da hämmert?

Wenn Christina Hammer ihre Gegnerinnen bearbeitet, benötigt sie dafür definitiv keine gepimpten Werkzeuge von Binford, aber ihre meist unterlegenen Gegenüber werden sich schon häufiger die Frage gestellt haben, wer da eigentlich hämmert. Zudem hat Hammer in der Helmut-Körnig-Halle ein ähnliches Trainingsarsenal auf kleinem Raum wie Tim Taylor und Al Borland.

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