Thomas Gerner: "Der Zusammenhalt ist einmalig"

Mengedes Trainer im Interview

Mengedes Thomas Gerner (44) ist der Shooting-Star der Dortmunder Trainerszene. Auch dank ihm ist Fußball-Westfalenligist 08/20 deutlich mehr in den Blickpunkt gerückt. Jetzt verlängerte Gerner seinen Vertrag. Im Gespräch mit Alexander Nähle redet er über seine Zeit in Mengede und seine Pläne.

DORTMUND

, 26.01.2016, 19:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jubel bei Mengede 08/20 nach dem Titelgewinn.

Jubel bei Mengede 08/20 nach dem Titelgewinn.

Thomas Gerner, Sie sind erst seit einem halben Jahr in Dortmund aktiv. Alle Trainer, mit denen wir geredet haben, loben Sie, Ihre Art und Ihre Arbeit. Wie erleben Sie den Dortmunder Fußball?

Ich kann das nur zurückgeben. Mir hätte nichts Besseres passieren können, als in Dortmund arbeiten zu dürfen. Der Zusammenhalt auch unter den Kollegen ist einmalig. Der Umgang hier ist voller Respekt. Wir gehen alle offen und ehrlich miteinander um. Aber natürlich ist es auch sehr schön, in einem der besten Vereine der Stadt arbeiten zu dürfen.

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Also fiel es Ihnen leicht, Ihren Vertrag zu verlängern?

Ja, ich schätze den Verein und freue mich, dass auch mein mir sehr wichtiger Co-Trainer Stefan Gosing weitermacht. Mit unserem Vereinsmanager Achim Schütz, dem Sportlichen Leiter Joachim Kerner und dem Vorstand arbeiten wir sehr vertrauensvoll zusammen. Freundschaften entwickeln sich ja zumeist über eine längere Zeit. Ich nenne das Verhältnis zu den Leuten hier dann mal zunächst Freundschaft light.  

Wie läuft die Zusammenarbeit denn im Alltag?

Wir sprechen viel, aber ich kann in Ruhe arbeiten. Das ist sehr wichtig.

Wie bewerten Sie die Entwicklung Ihrer neu formierten Mannschaft?

Das sind zum einen tolle Fußballer, zum anderen passt das menschlich super. Wir hatten mit dem Hecker-Cup und dem Hallentitel schon tolle Erfolge. Die Saison läuft auch gut, wir haben uns schnell eingespielt. Wir müssen nur daran arbeiten, die Zahl der Gegentore zu minimieren. Das Spiel nach vorne ist aber dafür ziemlich gut. Ich bevorzuge aufgrund meiner Vergangenheit als Angreifer zwar eine offensive Spielweise, weiß aber auch, dass eine gute Defensive dazugehört.  

Was planen Sie für die kommende Saison?

Wir sind nicht so vermessen und sagen, wir wollen die Nummer eins werden. Dieses Jahr war der einstellige Tabellenplatz das Ziel. Eine Entwicklung nach vorne möchte ich aber schon sehen. Wir holen bestimmt nicht zehn neue Leute, sondern verstärken diese Mannschaft, die sich so gut präsentiert, nur punktuell.

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