Torhüterproblem nach Verletzung? Warum Pascal Königs jetzt doch wieder beim TuS Bövinghausen ist

Fußball-Landesliga

Das Gesicht kannten sie in Bövinghausen schon. Pascal Königs war schließlich schonmal da, hatte dann aber angekündigt, eventuell sogar seine Karriere zu beenden. Doch jetzt ist er zurück.

Dortmund

, 15.08.2019, 07:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Torhüterproblem nach Verletzung? Warum Pascal Königs jetzt doch wieder beim TuS Bövinghausen ist

Patrick Kunz verletzte sich gegen Wanne-Eickel. © Stephan Schuetze

Pascal Königs machte sich mit warm, als wäre es das normalste von der Welt. Dabei war es ja durchaus eine Besonderheit, dass der Torhüter, der beim Hecker-Cup einen Platzverweis erhalten hatte, obwohl er gar nicht auf dem Spielberichtsbogen gestanden haben soll, wieder in Bövinghausen ist.

„Er hat sich entschuldigt“

Denn eigentlich hatte er sogar erwogen, seine Karriere zu beenden. Doch wer am Mittwochabend zu der Westfalenpokal-Partie des TuS gegen den Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel etwas zu früh kam, der sah Königs in voller Torhüter-Montur Bälle halten. Auf dem Spielberichtsbogen stand er dann allerdings nicht.

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Das wäre auch nicht möglich, schließlich ist Königs noch bis zur Spruchkammersitzung am 21. August gesperrt. Trotzdem, bestätigt TuS-Chef Ajan Dzaferoski, ist Königs wieder Teil des Kaders: „Ja, es stimmt“, sagt Dzaferoski am Mittwoch nach dem Spiel, „er hat sich entschuldigt, zahlt selber auch seine Strafen und ist damit wieder bei uns.“

Bedarf auf der Torhüterposition

Angesichts der Verletzung von Stammkeeper Patrick Kunz, der sich gegen Wanne-Eickel wohl einen Muskelfaserriss zuzog und der Unerfahrenheit von Constantin Scholl, der vom TSV Witten aus der Kreisliga A nach Bövinghausen kam, besteht auf der Torhüterposition für den Landesligisten definitiv Bedarf. „Wir warten die Spruchkammersitzung ab“, sagte Dzaferoski, „bis dahin muss der Constantin ins Tor.“

Scholl hatte wie Kunz aus Sicht der Bövinghauser Verantwortlichen gegen Wanne-Eickel nicht seinen besten Abend gehabt, beim Fernschuss zum 1:3 nicht gut ausgesehen und den Elfmeter zum 1:5 verschuldet. „Unsere Torhüter haben leider einen unglücklichen Tag gehabt“, hatte Nico Legat gesagt.

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