Torwart Altfeld spricht über den Erfolg des ASC: "Viele Indianer"

Fußball: Westfalenliga 2

Nicht nur wegen des spektakulären 6:1 beim TuS Hordel ist der ASC 09 Dortmund aktuell das Maß aller Dinge. Hinter einer Mischung aus mehreren jungen neuen Spielern und einigen Routiniers hält Dominik Altfeld sein Tor sauber. Erst zwölf Gegentreffer kassierten die Aplerbecker, auch ein Grund für den Erfolg.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 22.10.2013, 09:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
ARCHIV - Torwart Roman Weidenfeller (l-r), Hendrik Bonmann und Roman Bürki von Borussia Dortmund trainieren am 05.08.2015 in Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Foto: Friso Gentsch/dpa (zu dpa "Liga-Start für Thomas Tuchel - BVB-Trainer entscheidet T-Frage" am 10.08.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

ARCHIV - Torwart Roman Weidenfeller (l-r), Hendrik Bonmann und Roman Bürki von Borussia Dortmund trainieren am 05.08.2015 in Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Foto: Friso Gentsch/dpa (zu dpa "Liga-Start für Thomas Tuchel - BVB-Trainer entscheidet T-Frage" am 10.08.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ich möchte es an zwei Dingen festmachen. Samir Habibovic, Daniel Rios und Rafael Wrosok haben diese Mannschaft sehr gut zusammengestellt. Die Hierarchie stimmt. Wir haben einige Häuptlinge und viele Indianer. Der zweite Aspekt ist, dass wir jetzt das umsetzen, was unsere Trainer einfordern. Um ihre Art des Fußballs zu spielen, benötigten wir etwas Zeit, aber jetzt funktioniert es.

Daher läuft es ja. Die Jungs bringen den Kopf mit, um zu wissen, dass wir Älteren ihnen ja helfen wollen. Spieler wie Rafik Halim, Francis Bugri und selbst der junge, aber schon lange in Aplerbeck spielende Marvin Schweers sowie ich hören den Jüngeren aber auch zu. Früher hatten wir aber in Aplerbeck zu viele Häuptlinge.

Ja, ich spüre auch für mich nochmal Fortschritte. Daniel fordert eine sehr offensive Abwehrkette. Und von mir erwarten sie das auch. Wenn wir alle weit rausrücken, holen wir uns die Bälle vom Gegner. Diese Spielweise ist mir neu, aber sie bringt uns Erfolg. Und uns zeichnet jetzt aus, dass wir jetzt auch kämpfen und nicht gleich einknicken, wenn uns mal jemand tritt

In den Vorjahren war ich nicht immer die uneingeschränkte Nummer eins. Wäre Jan Held gesund in die Saison gegeben, hätte es auch einen interessanten Konkurrenzkampf gegeben. Jetzt bin ich die Nummer eins. Ganz wichtig ist mir, das Vertrauen der Trainer zu spüren, und das tue ich. Das Vertrauen des Team gab es immer.

In dieser Saison ja. Früher hatte ich schon ein paar gehalten. Das hat mit Psyche zu tun. Da ich jetzt den Schuss von Kevin Rudolph gehalten habe, gibt mir Selbstvertrauen für die nächsten Elfmeter.

Eine schöne Sache. Mengede hat jetzt einmal verloren. Das muss für uns nicht gut sein, da sie jetzt gesehen haben, dass noch nicht alles geht. Wir fangen bei 0:0 an. Hoffentlich kommen viele Leute. Das gibt mir die Gelegenheit, mich bei den vielen tollen Menschen in und um den Verein zu bedanken. Dass 150 mit uns in Hordel feiern, macht uns noch stärker.

Wer nicht in eine Saison geht, um möglichst alle Spiele zu gewinnen, macht etwas verkehrt. Das heißt aber nicht, dass wir abheben. Wir müssen uns wie in Hordel alles erarbeiten. Sollte einer mal denken, das kommt alles von selbst, werden unsere Trainer schon die passenden Worte finden.

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