Trainer Mark Elbracht ist zurückgetreten

ASC 09 Dortmund

Mark Elbracht hatte schon vor Wochen vom großen Druck gesprochen, der auf ihm und dem Team wegen der unbefriedigenden sportlichen Situation gelastet habe. Jetzt zog der Coach die Konsequenzen, aber wohl nicht nur wegen des Drucks. Das legt die offizielle Erklärung zum Rücktritt des ASC 09-Coaches nahe.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 14.10.2011, 11:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der ASC 09 Dortmund plant von nun an ohne Mark Elbracht.

Der ASC 09 Dortmund plant von nun an ohne Mark Elbracht.

Weiter schreibt der ASC-Vorstand: „Mark Elbracht möchte dem Verein und der Mannschaft einen Neuanfang ermöglichen und glaubt, für sich die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Dieses verdient großen Respekt. Für seine Einstellung und geleistete Arbeit in den anderthalb Jahren beim ASC 09 bedanken wir uns ganz herzlich.“ Brune schließt: „Wir als Vorstand waren von der Entwicklung überrascht und haben somit keinen Plan B. Seit Donnerstag aber bemühen wir uns verstärkt um eine schnelle Lösung.“ Auch der Coach wollte seinen Entschluss nicht weiter begründen. Er klang am Freitag aber relativ aufgeräumt, als er sagte: „Für alle Beteiligten war es das Beste. Ich hoffe, dass die Mannschaft die Kurve kriegt. Für mich ist die Situation ungewohnt. Seit 32 Jahren verlebe ich zum ersten Mal einen Oktober, ohne im Fußball eingebunden zu sein.“

Festzuhalten bleibt, dass der ASC den eigenen Ansprüchen im Verlauf dieser Saison nicht gerecht wurde. Der Trainer hatte es versucht, indem er mal die Mannschaft in Schutz nahm, sie mal auch heftig kritisierte. Auf Kurs kam der ASC trotz gewisser Lichtblicke aber dauerhaft nie. Der erwähnte Neuanfang soll der Stagnation der vergangenen Monate entgegenwirken. Wie dieser aussehen soll, ließ der Sportliche Leiter Samir Habibovic offen – ebenso wie die Frage, wer im eminent wichtigen Spiel am Sonntag um 15 Uhr gegen SF Oestrich-Iserlohn auf der Bank sitzt. Nachdem Alex Enke und Rafik Halim die Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag leiteten, dürfte am Sonntag noch eine interne Lösung greifen. „Wir müssen schnell unten raus“, sagt Habibovic.

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