Trainerwechsel bei Borussia Höchsten: Landesligist zieht Konsequenzen aus schlechtem Saisonstart

Handball-Landesliga

Am Ende ging es offenbar nicht mehr anders: Nach dem schlechten Saisonstart mit 3:13 Punkten hat Borussia Höchsten personelle Konsequenzen gezogen und sucht nun einen neuen Trainer.

Dortmund

, 22.11.2019, 11:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trainerwechsel bei Borussia Höchsten: Landesligist zieht Konsequenzen aus schlechtem Saisonstart

Randolph Mertmann ist nicht mehr Trainer von Borussia Höchsten. © Peter Ludewig

Der schlechte Start in die Saison zieht bei den Landesliga-Handballern von Borussia Höchsten personelle Konsequenzen nach sich. Randolph Mertmann ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr Trainer der Borussen, Mertmann und der Verein haben die Trennung „in beiderseitigem Einvernehmen“ beschlossen. Bis auf Weiteres wird Co-Trainer Dennis Brenscheidt die Aufgabe übernehmen.

„Es ist nicht richtig rund geworden, was rund werden sollte“, stellte Mertmann fest und begründete den Schritt. Am Dienstagabend hatte er gemeinsam mit Detlef Austermann, dem zweiten Vorsitzenden des Gesamtvereins und für die Belange der Handballer zuständigen Mann, über die Entscheidung beraten.

„Der richtige Schritt“

„Für beide Seiten ist dieser Schritt richtig und gut“, stellte Austermann fest, fast wortgleich bestätigt das auch Mertmann, der erst vor der Saison die Aufgabe übernommen hatte. Bis Jahresende wird Dennis Brenscheidt, der bislang als Co-Trainer fungierte, die Aufgabe übernehmen.

„Wir werden nicht in ein Loch fallen“, so Austermann, „so haben wir genügend Zeit, um uns über eine Nachfolgeregelung Gedanken zu machen.“ Austermann sieht in den kommenden Spielen insbesondere die Mannschaft in der Pflicht, „nun muss sie zeigen, was sie drauf hat.“

Bislang erst ein Saisonsieg

Mit nur einem Sieg aus den ersten acht Spielen, 3:13 Punkten und dem derzeit vorletzten Tabellenplatz sich die Höchstener deutlich unter den eigenen Erwartungen in die Saison gestartet. „Wir wussten, dass wir ein Übergangsjahr vor uns haben“, erläutert Austermann, „allerdings entspricht die jetzige Platzierung nicht unseren eigenen Ansprüchen.“

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Die Borussen hatten von Beginn an mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, in den acht absolvierten Spielen stand Mertmann nicht ein einziges Mal der komplette Kader zur Verfügung.

Bis Jahresende stehen den Höchstenern noch anspruchsvolle Aufgaben bevor. Nach dem spielfreien Wochenende folgen die Derbys gegen Brechten (30. November) und den ASC (8. Dezember), zum Jahresabschluss (14. Dezember) steht die Partie beim derzeit Tabellendritten HSG Herdecke/Ende an.

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