TSC Eintracht-Nachwuchs könnte bald auf Borussia Dortmund treffen

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Die Saison der höherklassigen Jugendteams ist noch nicht offiziell abgebrochen, über Auf- und Abstiege noch nicht entschieden. Eine Idee könnte für neue Dortmunder Derbys sorgen.

Dortmund

, 16.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am kommenden Samstag werden auf dem außerordentlichen Jugendtag des Westdeutschen Fußballverbandes die für den Spielbetrieb wegen der Corona-Virus-Pandemie noch ausstehenden Entscheidungen getroffen und die Weichen für die kommende Saison gestellt. Dabei scheint es im Vorfeld nicht ausgeschlossen, dass Dortmund zukünftig in der C-Junioren-Regionalliga mit drei Teams vertreten sein wird.

Neben dem Nachwuchs von Borussia Dortmund und des Hombrucher SV winkt auch dem TSC Eintracht noch ein Chance. An einem Saisonabbruch, dafür sprachen sich schon vor geraumer Zeit die Verantwortlichen der 14 Vereine der westdeutschen Eliteliga aus, kann es wohl kaum Zweifel geben. Absteiger wird es nicht geben. Das heißt, der letztjährige Aufsteiger Hombrucher SV, bei Abbruch und elf noch ausstehenden Partien mit acht Zählern Rückstand zum rettenden Ufer Vorletzter, bleibt in der Liga. Im Kontrastprogramm bleibt dem BVB als Tabellenführer die Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung verwehrt. Bezüglich der komplizierten Aufstiegsfrage wurde ein Konstrukt entwickelt, dass auch den TSC Eintracht ins Spiel bringt.

TSC Eintracht würde die Regionalliga-Chance auch nutzen wollen

Vom Jugendausschuss des westdeutschen Verbandes soll für Samstag ein Antrag eingebracht werden, der zur neuen Saison eine zweigleisige C-Junioren-Regionalliga mit insgesamt 24 Vereinen vorsieht. Für den Fall gäbe es 12 Aufsteiger, sechs aus Westfalen und sechs gemeinsam vom Mittel- und Niederrhein. Die Eintrachtler würden als ungefährdeter Dritter nach 13 Spieltagen der Westfalenliga das Regionalliga-Ticket lösen und diese Möglichkeit für den Fall, so der zukünftige Trainer und Jugendleiter Stefan Goms, auch wahrnehmen.

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Um die sportliche Qualität der zweigeteilten Liga für die Teams aus den Nachwuchsleistungszentren der Bundesligisten nicht über die Maßen abflachen zu lassen, wird bei Abwicklung des Spielbetriebs ein Zwei-Phasen-Modell in Erwägung gezogen. Das sieht bei regionaler Zuordnung der Vereine in die zwei Staffeln für die erste Phase eine Hinrunde vor. Über die sollen sich die ersten sechs Mannschaften für die Rück- und Endrunde qualifizieren. Die jeweils unteren Sechs würden einer Abstiegsrunde zugeordnet. In welcher Form die Liga und ob letztendlich in ihre Eingleisigkeit zurückgeführt wird, muss abgewartet werden.

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