Türkspor-Leitwolf hat einen neuen Klub und wechselt zu seinem alten Trainer

mlzFußball in Dortmund

Das Personalkarussell dreht sich bei Türkspor Dortmund gewaltig weiter. Viele Spieler kommen, einige gehen aber auch. Ein Leitwolf der Dortmunder schließt sich nun seinem alten Trainer an.

Dortmund

, 22.05.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Türkspor Dortmund verändert zur kommenden Spielzeit das Gesicht seiner Mannschaft. Neben vielen hochkarätigen Neuzugängen hat der aktuelle Bezirksliga-Spitzenreiter, der aller Voraussicht nach in der kommenden Saison in der Landesliga spielen wird, auch einige Abgänge zu vermelden. Ahmed Ersoy wechselt beispielsweise zur SG Gahmen in die Kreisliga A. Ein ehemaliger Türkspor-Leitwolf hat ebenfalls einen neuen Verein gefunden.

Tolga Buyruk (29), bis vor kurzem noch Vizekapitän bei Türkspor Dortmund, schnürt ab der kommenden Saison nicht mehr die Fußballschuhe für den wahrscheinlichen Bezirksliga-Meister und Landesliga-Aufsteiger. Grund seien interne Probleme zwischen dem Vize-Kapitän und dem Trainerteam um Reza Hassani und Kevin Großkreutz gewesen. Dem Fußball bleibt Buyruk aber treu - ab der neuen Saison dann bei einem anderen Klub - in der Kreisliga A.

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„Es war die ganze Zeit mein Wunsch, dass Tolga zu uns kommt. Wir waren als Freunde immer in Kontakt. Eigentlich hatte er bei Türkspor verlängert, dann habe ich aber gehört, dass er und Türkspor sich auseinandergelebt haben. Da waren wir natürlich interessiert und haben den Transfer am Vatertag fix gemacht“, sagt Bülent Kara, Coach der SG Gahmen, der in der Vergangenheit mit Buyruk bei Türkspor zusammengearbeitet hat.

Tolga Buyruk hatte auch Angebote aus der Westfalenliga

Buyruk wird also ein Lüner - genau genommen ein Gahmener - und wählt damit den gleichen Weg wie Ahmed Ersoy. „Das ist natürlich ein brutaler Hammer für uns. Tolga hatte fünf Interessenten, die ihn verpflichten wollten. Er wollte aber wieder mit mir zusammenarbeiten. Wir sind sehr gut befreundet und auch sportlich passt es sehr gut“, sagt Kara, der mit Buyruk in der vergangenen Saison gemeinsam mit Türkspor in die Bezirksliga aufgestiegen war.

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Die Gahmener, die genauso wie Türkspor ambitionierte Ziele haben, dürfen sich auf einen Anführer, einen Leitwolf mit viel Feuer freuen, der definitiv als Karas verlängerter Arm auf dem Platz agieren könnte. „Er ist im besten Fußballeralter. Endlich ist das Puzzle wieder zusammen“, sagt Kara weiter.

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Buyruk selbst freut sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit seinem alten und nun wieder neuen Trainer. „Natürlich wechsele ich auch wegen Bülent nach Gahmen. Wir hatten ein paar Gespräche, auch die Präsidenten haben einen sehr guten Eindruck gemacht. Danach habe ich alle Angebote - auch aus der Westfalenliga - abgelehnt“, sagt Buyruk, der dabei helfen will, die ambitionierten Ziele der Gahmener zu verwirklichen. „Ich möchte dabei helfen, die Mannschaft hochzubringen. Ich bin in sieben Jahren fünf Mal aufgestiegen. Ich denke, ich kann mit meiner Aura und Persönlichkeit helfen“, so Buyruk.

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