Türkspor-Spiel abgesagt, ein neues angesetzt und die Zukunft von Juka geklärt

mlzFußball-Landesliga

Dimitrios Kalpakidis tritt mit seiner Mannschaft am Sonntag nicht beim FC Frohlinde an, dafür bei einem anderen Gegner. Der Coach erklärt, ob Juka noch einmal das Türkspor-Trikot trägt.

Dortmund

, 17.10.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hinter dem Fußball-Landesligisten Türkspor Dortmund liegt eine ereignisreiche Woche - mal wieder. Nachdem TSD-Spieler Florian Juka am Sonntag im Heimspiel gegen den SuS Kaiserau erst ein- und später wieder ausgewechselt wurde, kritisierte dieser unter der Woche seinen Trainer dafür scharf, sprach öffentlich sogar von einer Demütigung. Am Dienstag fand ein Gespräch zwischen den Beteiligten statt. Nun gibt es eine Entscheidung.

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Das Wichtigste zuerst: Florian Juka bleibt - trotz seiner öffentlichen, harschen Kritik an Kalpakidis - weiterhin Teil der Mannschaft. Am Dienstag habe es ein Gespräch zwischen allen Beteiligten gegeben. Kalpakidis dazu: „Ich denke, dass das am Ende gut gelaufen ist. Ich glaube, alle hatten ein bisschen Redebedarf, auch über Dinge, die vor meiner Zeit waren. Die Mannschaft hat sich ausgesprochen und ich habe am Dienstag beim Training eine gute Reaktion auf dem Platz gesehen“, so Kalpakidis, der noch ergänzt: „Jetzt ist aber auch genug erzählt worden. Jetzt müssen die Leute liefern.“

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Am liebsten hätte Kalpakidis am Sonntag schon beim FC Frohlinde drei Punkte geholt. „Wir müssen den Gegner so beschäftigen, dass wir in Führung gehen, um danach kontrolliert zu spielen. Im letzten Spiel haben wir das nicht hinbekommen. Da haben wir die Positionstreue nicht gehalten“, sagte Kalpakidis noch am Freitag.

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Am Samstag erfuhr er dann, dass die Partie abgesagt wurde.“Es gibt einen Verdachtsfall bei Frohlinde“, erklärt Kalpakidis. Er hat aber gleich ein Testspiel abgemacht. Am Sonntag (15.30 Uhr) kommt es zum Duell beim Westfalenligisten Westfalia Wickede.

Kalpakidis ist froh, dass seine Mannschaft trotz steigender Corona-Zahlen kicken kann. „Wir wollen spielen, Fußball ist unser persönlicher Ausgleich zum Corona-Thema“, sagt er. Dagegen ärgere ihn so manche Entscheidung der Politik. Kalpakidis kann nicht nachvollziehen, wieso beispielsweise im Kreis Unna nicht gespielt wird, dafür aber in Dortmund. „Entweder man lässt alles überall durchgehen oder aber man bricht alles ab, sonst hat man eine völlig verzerrte Spieltagstabelle“, sagt Kalpakidis, der sich eine Vereinheitlichung seitens der Politik oder des Verbandes wünscht. Noch gibt es diese allerdings nicht.

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