Turnier mit Tradition

Die ersten Wälder sind erkundet, der Schweiß floss in Strömen, nun fliegt der Ball endlich wieder. Die 17. Auflage des Hombrucher Hecker-Cups am Wochenende bietet das erste Saison-Highlight der Handballer.

29.06.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Turnier startete bereits gestern mit dem obligatorischen Fassanstich sowie einem Einlagespiel zweier Traditionsmannschaften. Zur Tradition gehört ebenfalls, dass - wenn der erste Ball am heutigen Samstag (15) in der Halle Renninghausen geworfen wird - die Mannschaften durch Urlaubsplanung nicht vollzählig auflaufen können.

Landesligist ATV Dorstfeld beispielsweise muss gleich auf fünf Akteure verzichten muss und hat so nur sieben Feldspieler parat. Trainer Carsten Hergert stellt daher auch nicht allzu große Anforderungen an seine Mannschaft, «auch wenn es klasse wäre, wenn wir den zweiten Tag und damit die Hauptrunde erreichen würden».

Gruppengegner Borussia Höchsten dagegen kann in Bestbesetzung antreten. Trotzdem ist Trainer «Topper» Bötzel zurückhaltend: «Wir haben bis jetzt nur Kraft und Ausdauer gepaukt und den Ball noch nicht angefasst.»

Bezirksligist DJK Oespel-Kley macht sich keine große Hoffnung aufs Weiterkommen. «Wir wollen uns gut verkaufen», erklärt Trainer Rüdiger Edeling. Komplettiert wird die Gruppe vom Wittener Verbandsligisten TuS Bommern.

In der anderen Gruppe bietet sich das gleiche Bild, kein Team kann in Bestbesetzung antreten. Trotzdem nimmt Verbandsligist OSC Dortmund die Favoritenrolle an und will den zweiten Tag erreichen. Thomas Thurau vertritt Urlauber Uli Teis auf der Trainerbank und macht die Zielsetzung deutlich. «Die Hauptrunde ist auf jeden Fall Pflicht.»

Thurau sieht Gastgeber Westfalia Hombruch, erstmals mit dem Ex-Schürener Martin Aufdemkamp, als größten Konkurrenten an. Westfalias Trainer Kai Ruben hat ähnliche Ziele: «Es wäre sehr schön, als Gastgeber den zweiten Tag zu erreichen.» Gruppengegner sind ASC Dortmund und Westfalia Hörde, die sich aber auf Grund zahlreicher Ausfälle nur bedingt Hoffnungen aufs Weiterkommen machen.

Am Sonntag (ab 11) stößt der HC Dortmund-Süd dazu, der mit den Regionalligisten VfL Gladbeck, Eintracht Hagen und Schalksmühle-Halver für die Hauptrunde gesetzt ist. Die Südlichen müssen Kolja Grundl und Bastian Tomlik sowie das urlaubende Trainer-Gespann Kunert/Wolf ersetzen. flo

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