TuS Bövinghausen mistet weiter aus – die nächsten beiden Spieler müssen gehen

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Der TuS Bövinghausen dünnt seinen Kader aus. Der Westfalenliga-Aufsteiger hat den nächsten beiden Spielern gesagt, dass sie den Verein verlassen dürfen. Darunter ist auch ein Neuzugang.

Dortmund

, 05.08.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Hochglanz-Truppe des TuS Bövinghausen ist mit zwei Stimmungsaufhellern in die Testspielphase gestartet. Erst gab es den souveränen 3:0-Erfolg gegen den Oberligisten Westfalia Herne, dann den 2:1-Erfolg gegen den Regionalligisten RW Ahlen.


Klar, es sind nur zwei Testspiele zu einem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung. Trotzdem können diese Erfolge als Fingerzeig für die Westfalenliga-Konkurrenz gesehen werden. Denn die zwei Siege zeigen, dass der Kader die Qualität besitzt, solch hochkarätige Konkurrenten im Schach zu halten.

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Trainer Dimitrios Kalpakidis verfällt jetzt nicht in Euphorie, hebt auch den Finger, um zu warnen, dass es noch ein langer Weg bis zum Saisonstart (6. September) ist. An diesem Tag soll die Mannschaft bei 100 Prozent sein, um zum Start gegen den SC Hassel zu gewinnen.

TuS Bövinghausen hat vier Spieler weniger

Der Coach hat im Vergleich zum Trainingsauftakt jetzt vier Spieler weniger im Kader. In der vergangenen Woche hatte der Klub schon zwei Neuzugängen erklärt, dass sie in diesem Team nicht auf Einsatzzeiten kommen werden und ihnen einen Vereinswechsel nahegelegt. Karim Bouzerda und Hasan Bastürk schlossen sich nach den Gesprächen deshalb dem A-Ligisten Kamener SC an.

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Und jetzt müssen die nächsten beiden Akteure gehen. Stürmer Ali Abou-Saleh und der neue Torhüter Mario Uskov. „Ali war während der gesamten Vorbereitung noch nicht einmal beim Training. Er ist mit seiner Pizzeria ausgelastet“, erklärt Bövinghausens Vorsitzender Ajan Dzaferoski den Abschied.

Torhüter Uskov dagegen war immer bei den Übungseinheiten an der Provinzialstraße. Das 19-jährige Talent hat auch überzeugt, liegt in der Rangliste der Keeper aber hinter den beiden ehemaligen Oberliga-Torhütern Ricardo Seifried und Frederic Westergerling nur auf Platz drei. „Ich habe mich dann mit Uskovs Berater abgesprochen, dass der Junge sich einen Klub suchen soll, bei dem er definitiv Spielzeit bekommt“, sagt Dzaferoski.

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Weil der TuS Bövinghausen neben Seifried und Westergerling noch Sören Gerlach als dritten Keeper zur Verfügung stehen hat, wird der Verein auf dieser Position nicht mehr handeln. Anders sieht es für den Posten im Sturm aus.

TuS Bövinghausen möchte noch einen Knipser holen

„Wir haben zwar mit Marko Onucka, Eyüp Cosgun und Ervin Catic drei gute Stürmer, aber wir benötigen noch einen richtigen Knipser für die Box. Hier wollen wir noch unbedingt etwas machen“, sagt der Vorsitzende Dzaferoski.

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Die nächste Warnung an die Konkurrenz. Der aktuelle Kader ist schon stark genug, um einen Ober- und Regionalligisten zu besiegen, trotzdem ist der Verein auf der Suche nach einem Hochkaräter für das Sturmzentrum. Offiziell wollen die Verantwortlichen des TuS unter die ersten Fünf der Westfalenliga. Bei dem Ehrgeiz zählt dann wohl am Ende doch nur Platz eins.

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