TuS Bövinghausen muss lange auf Stammspieler verzichten – Präsident geht auf Spielersuche

mlzFußball-Westfalenliga

Der TuS Bövinghausen startete enttäuschend mit einem 2:2 gegen YEG Hassel in die Westfalenliga-Saison. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch ein Stammspieler schwer.

Dortmund

, 09.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bövinghausens Präsident Ajan Dzaferoski war überhaupt nicht zufrieden mit dem Auftritt seines Teams beim 2:2 gegen YEG Hassel. „Das war eine enttäuschende Leistung von uns. Durch unsere eigene Dummheit haben wir die Partie nicht gewonnen“, sagt Dzaferoski. Sein Team habe sich viel zu sehr auf das emotional geführte Spiel der Gäste eingelassen.

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„Zudem hätten wir frühzeitig die Begegnung entscheiden müssen. Der Elfmeter von Sebastian Mützel, sein Kopfball und die Chance von Ervin Catic. Wir hätten alles in ruhiges Fahrwasser bringen können. Stattdessen müssen wir froh sein, in der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielt zu haben“, sagt Dzaferoski. Den erzielte André Witt.

Stammspieler fällt vier Wochen aus

Dzaferoski wütete nach der Partie und sagte den Jungs in der Kabine seine Meinung. Und die war nicht positiv. „Ich hatte mir fast schon gewünscht zu verlieren, damit die Spieler wieder auf dem Boden der Tatsache gelandet wären“, sagt Dzaferoski. Er blickt dann aber nach vorne und erwartet im Derby am Sonntag beim FC Brünninghausen eine Reaktion seines Teams. „Und Brünninghausen halte ich für deutlich stärker als Hassel.“

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Ein Stammspieler wird in der Partie definitiv fehlen. Innenverteidiger Benjamin Teichmöller. Der war Mitte der ersten Halbzeit ausgewechselt worden. Nach einem Schubser in den Rücken fiel er auf die Schulter. „Ich habe einen Bänderriss in der linken Schulter. Das ist total ärgerlich. Vorher war ich schon drei Monate ausgefallen“, so Teichmöller, der zuvor Fersenprobleme hatte. Jetzt fällt er mindestens vier Wochen aus.

Maurice Haar fehlt noch zwei Wochen

„Das ist echt bitter für uns“, sagt Dzaferoski. Denn in Maurice Haar fehlt noch ein weiterer Innenverteidiger. Der hatte im Kreispokalfinale gegen Mengede 08/20 die Rote Karte gesehen und wurde für drei Spiele gesperrt. Zwei Partien muss er noch aussetzen. Somit stehen in Dino Dzafersoki und André Witt nur noch zwei Spieler im Kader, die diese Position bekleiden können. Und einer der beiden Spieler wird dringend auf der Sechs neben Patrick Rudolph benötigt.

„Ich muss jetzt schauen, ob ich noch kurzfristig einen Innenverteidiger verpflichten kann, der uns sofort weiterhilft“, sagt Dzaferoski.

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