TuS Bövinghausen verpflichtet zwei Neuzugänge - einen mit Promifaktor

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Der TuS Bövinghausen hat zwei weitere Neuzugänge für die neue Saison präsentiert. Einer der beiden neuen Spieler bringt einen großen Promifaktor mit.

Dortmund

, 18.04.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dimitrios Kalpakidis, Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Bövinghausen, und der TuS-Vorsitzende, Ajan Dzaferofski, werkeln weiter am Kader für die kommende Spielzeit. Der TuS Bövinghausen hat nun zwei weitere Spieler für das nächste Spieljahr verpflichtet. Beide Akteure haben schon höherklassig gekickt. Einer der beiden Neuen hat sogar prominente Verwandtschaft.

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Dieses Mal investiert der TuS Bövinghausen in seinen Defensivbereich. Der Tabellenzweite, der wegen des Coronavirus aktuell pausierenden Landesliga Staffel 3, hat zwei Spieler verpflichtet, die schon einmal mit „Dimi“ Kalpakidis in der Vergangenheit beim BSV Schüren zusammengearbeitet haben.

Hasan Bastürk (r.), hier mit dem TuS-Vorsitzenden Ajan Dzaferofski, wechselt vom Werner SC zum TuS Bövinghausen.

Hasan Bastürk (r.), hier mit dem TuS-Vorsitzenden Ajan Dzaferofski, wechselt vom Werner SC zum TuS Bövinghausen. © TuS Bövinghausen

So werden Hasan Bastürk (23) vom Landesligisten Werner SC sowie Fabio Rummenigge (23) vom Westfalenligisten BSV Schüren in den Dortmunder Westen wechseln. Letzterer hat prominente Verwandtschaft. Fabio Rummenigge ist Sohn des ehemaligen BVB-Profis Michael Rummenigge und Neffe von Karl-Heinz Rummenigge, aktuell Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München.

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„Den Kontakt zu den beiden Spielern haben wir über Dimi (Dimitrios Kalpakidis, Anm. d. Red.) geknüpft. Beide haben schon unter ihm in Schüren gespielt. Die Gespräche verliefen schnell und schmerzlos“, sagt Ajan Dzaferofski.

Der Vorsitzende beschreibt das Duo als „fleißige Spieler, die eine neue Herausforderung suchen“. Zudem wolle der Klub seinen Kader breiter aufstellen, damit er nicht - wie in der laufenden Spielzeit - bei Verletzungen und Sperren in Personalnot gerät. „Wir wollen einen Kader von 20 bis 22 Spielern. Eine Saison ist lang“, sagt Dzaferofski.

Fabio Rummenigge (r.), Sohn des Ex-BVB-Profis Michael Rummenigge und Neffe von FCB-Boss Karl-Heinz-Rummenigge, kommt vom BSV Schüren. Mit ihm freut sich TuS-Vorsitzender Ajan Dzaferofski (l.).

Fabio Rummenigge (r.), Sohn des Ex-BVB-Profis Michael Rummenigge und Neffe von FCB-Boss Karl-Heinz-Rummenigge, kommt vom BSV Schüren. Mit ihm freut sich TuS-Vorsitzender Ajan Dzaferofski (l.). © TuS Bövinghausen

Kalpakidis freut sich auf seine beiden neuen Schützlinge, die ihm im Mittelfeld und im Bereich der Defensive neue Optionen bieten. „Hasan Bastürk ist ein sehr athletischer, zweikampfstarker und dynamischer Verteidiger, der innen und außen spielen kann“, sagt Kalpakidis, der den ehemaligen Werner als „sehr unangenehm für jeden Stürmer“ bezeichnet.

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Etwas weiter vorne wird ab der neuen Saison dann Fabio Rummenigge ans Werk gehen, mit dem Kalpakidis im Sechserbereich plant. „Fabio habe ich damals als ganz junges Talent nach Schüren geholt. Wir waren immer in Kontakt. Ich habe ihn dann angesprochen und er war schnell Feuer und Flamme“, sagt Kalpakidis, der ebenso wie sein Vorsitzender betont, dass der TuS Bövinghausen in der kommenden Saison personell aufstocken muss.

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Der TuS Bövinghausen stellt damit weitere Weichen für die kommende Spielzeit. In welcher Liga der TuS dann spielen wird, ist weiterhin unklar. In der kommenden Woche - genau genommen am 23. April - will der Verband dann allerdings eine Entscheidung für alle Amateurfußballer Westfalens präsentieren.

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