TuS Evings Sascha Rammel schlägt zu

Fußball-Landesliga 5

DORTMUND Spitzenreiter TuS Eving-Lindenhorst bewies gegen den rustikal daherkommenden TuS Sundern, einstecken zu können. Das Austeilen erledigte Eving in Form von Toren. Am Ende stand ein verdientes 3:1 (1:1).

von Von Alexander Nähle

, 15.11.2009, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sascha Rammel (r.) sorgt für Offensivdruck.

Sascha Rammel (r.) sorgt für Offensivdruck.

Der viel beschworene psychologisch wichtige Zeitpunkt war im Eckeystadion die zweite Minute der Nachspielzeit des ersten Durchgangs. Denn dann schlug Daniel Rios zu. Sein Kopfball nach überlegter Vorarbeit von Rafael Wrosok leitete die Wende ein. Nach der Pause nämlich spielte nur noch Eving. Wieder fehlten zunächst die Highlights. Doch durch die Überlegenheit kam der Tabellenführer dem zweiten Treffer immer näher. Ganz stark, wie Sascha Rammel immer wieder vorpreschte. Technisch ansehnlich war das Evinger Spiel allemal – später wurde es dann auch zwingend. Sascha Rammel krönte seine Vorstellung zunächst mit dem 2:1 nach präzisem Pass von Bastian Erzen (72.). Auch die Gelb-Rote Karte gegen Karim Bouzerda brachte Sundern nicht mehr in die Partie zurück.

Gelb hatte Bouzerda nach einer vermeintlichen Schwalbe gesehen, wobei Sunderns Torwart Sascha Zelder ihn aber von den Beinen geholt hatte. Dann spielte Bouzerda mit der Hand – die Konsequenz hieß Gelb-Rot (80.). Der Gästetorwart gönnte den Evingern doch den dritten Treffer. Er schob Rammel den Ball zu, dieser nahm das Geschenk an. Der elfte Sieg in Serie war unter Dach und Fach. Die Zuschauer, darunter ein neuer Fanklub, dankten es ihrem Team. Ausgiebig feierte Grün-Weiß die blendenden Perspektiven.   

Jankowski - Wrosok (70. Erzen), Scheffer, Kasperidus, Dretakis - Bugri, Kalpakidis - Löwenberg (64. Bouzerda), Rammel - Cosgun (90.+2 Ekiz), Rios

: 0:1 Hunecke (32.), 1:1 Rios (45.+2), 2:1 Rammel (72.), 3:1 Rammel (90.+2)

Lesen Sie jetzt
Münsterland Zeitung Fußball-Westfalenliga
TuS Bövinghausen muss bis zur Rückrunde auf Topstürmer verzichten: „Das ist eine Schande“