TuS Körne fast allein zu Haus in der ehemaligen Dortmunder Gruppe

mlzFußball Bezirksliga

Plötzlich allein – die neue Einteilung der Bezirksligastaffeln hat vieles durcheinander gewürfelt. Größte Baustelle: die ehemalige Dortmunder Gruppe 8 mit DJK TuS Körne.

Dortmund

, 26.07.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Türkspor aufgestiegen, Rot Weiß Germania weg, Mengede 08/20 weg, TuS Eichlinghofen weg, Viktoria Kirchderne weg, VfL Kemminghausen weg, FC Roj weg - von der zuletzt überaus attraktiven Bezirksliga-Gruppe 8 ist aus Dortmunder Sicht nicht mehr viel übrig geblieben.

Von den alten Bekannten sind neben dem DJK TuS Körne nur noch der TuS Hannibal und der VfR Sölde am Start. Vervollständigt wird das Dortmunder Quartett durch die zweite Mannschaft des ASC Dortmund, die als Aufsteiger dazustößt.

„Das ist schon schade“, sagt Körnes Trainer Dominik Grobe. „Vor allem, weil jetzt gleich mehrere Derbys wegfallen. Und ich glaube, es gibt ja nix Schöneres, als die Situation wie sie in den letzten zwei Jahren war. Das war schon gut, so eine Dortmunder Staffel zu haben, wo du fast jede Woche auf ein Dortmunder Team triffst, man sich untereinander kennt und obendrein auch sportlich noch ordentlich fordert.“

Entsprechend wagt Grobe auch zur mutmaßlichen Stärke der aktuellen Staffel 8 keine Prognose. „Was es wohl nicht gibt, ist so eine Über-Mannschaft, wie es Türkspor in der vergangenen Spielzeit war und wie es der FC Nordkirchen in dieser Saison in der Staffel 9 sein könnte. Ich persönlich schätze allerdings den VfR Sölde hoch ein, weil sich die Mannschaft nach allem, was ich weiß, richtig gut verstärkt hat.“

Das war es dann aber auch mit der Vorschau, die Grobe wagt: „Gar nicht einzuschätzen sind die vier Aufsteiger, zu denen ja auch die Zweite des ASC gehört. Und es gibt einige Teams, die wir noch gar nicht kennen. Andererseits muss ich zugeben, dass es auch seinen Reiz hat, gegen Mannschaften anzutreten, über die wir nur wenig wissen. Sich dann im Laufe eines Spiels erst auf den Gegner einstellen zu können, hat sicher auch was.“

Die eigenen Ansprüche unterscheiden sich für Grobe nicht von denen der letzten Saison, die Körne als Tabellenzweiter abschloss. „Wir wollen auf jeden Fall vorne mitspielen. Die Mannschaft hat das Zeug dazu. Wir haben keine Abgänge, aber noch fünf A-Jugendliche dazugewonnen, die nochmal frischen Wind reinbringen.“

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Der Aufgalopp für die neue Saison fällt in Körne unterdessen etwas zurückhaltender aus, als in den Jahren zuvor. „Wir sind letzten Sonntag erstmal ganz locker gestartet, behalten diesen Takt im Moment auch bei und steigen dann erst Anfang August in das volle Programm und in die intensivere Phase ein“, sagt Grobe. „Aufgrund der langen Pause müssen die Jungs nach meiner Überzeugung diesmal langsamer herangeführt werden, als das bisher der Fall war. Aber ab August geht es dann richtig los.“

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