TuS Körne liegt in der Bezirksliga auf Platz drei - Trainer ist aber nicht zufrieden

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Die Amateur-Fußballer pausieren aktuell. Mindestens bis Ende November. So lange steht ein Dortmunder Klub in der Bezirksliga auf Rang drei. Hört sich gut an. Fühlt es sich auch gut an?

Dortmund

, 08.11.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Noch ist es total unklar, wann es im Amateurfußball weiter geht. Offiziell ja ab dem 1. Dezember. Aber die aktuellen Infektionszahlen lassen nicht vermuten, dass es dann wieder losgeht. Realistisch erscheint, dass erst im Jahr 2021 wieder um Punkte gespielt wird. Die ersten zwei Verbände haben den Saisonbetrieb für das Jahr 2020 beendet. Erst war es Bayern, dann Schleswig-Holstein.

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Dominik Grobe, Trainer des Fußball-Bezirksligisten DJK TuS Körne geht auch nicht mehr davon aus, das 2020 noch einmal um Punkte gespielt wird. Somit würde er mit seinem Team das Jahr als Tabellendritter abschließen. Nach Platz zwei im Vorjahr hat das Team also wieder bestätigt, dass es eine Top-Adresse im Bezirksliga-Fußball ist.

Der Trainer kann also vollauf zufrieden sein. „Bin ich aber nicht“, sagt er, „wir haben uns nie in einen Flow gespielt und etliche Punkte liegen lassen.“ Das zeigt die Tabelle. Das Team hat bei sieben absolvierten Partien schon zwei verloren und einmal remis gespielt. Und beide Niederlagen fielen deutlich aus.

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Am ersten Spieltag gab es gegen den aktuellen Tabellen-Vorletzten BV Brambauer eine 1:5-Klatsche. Zuletzt kassierte das Team im Derby gegen den VfR Sölde dann wieder eine 1:5-Pleite. „Wenn es irgendwann weitergeht, müssen wir einfach unsere defensive Stabilität wiederfinden“, sagt Grobe.

TuS Körne musste in die Quarantäne

Er geht mit seinem Team aber nicht zu hart ins Gericht. Er kennt die Gründe für die sportlich nicht immer überzeugenden Auftritte. Da nennt er zum einen die Vorbereitung. „Durch unsere Quarantäne, die Verletzungen und die Urlauber lief die Vorbereitung ganz schlecht. Ich hatte frühzeitig gewarnt, dass es nicht sofort laufen wird“, sagt Grobe. Das 1:5 gegen Brambauer sei dann ein Spiegelbild der Vorbereitung gewesen.

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Ein weiterer Punkt, den er anführt, sind die Probleme durch die Corona-Verordnungen - die er trotzdem für sinnvoll betrachtet. „Wir sind ein Team, dass extrem vom Zusammenhalt und den Emotionen lebt. Dadurch, dass wir gar nicht mehr alle zusammen in eine Kabine dürfen, fehlt so ein bisschen das Gemeinschaftsgefühl der Vorjahre“, sagt er.

TuS Körne fehlen die Emotionen

Er nennt ein weiteres Beispiel. „Weil nur zehn Spieler in eine Kabine dürfen, habe ich bei Heimspielen die Ansprachen vor dem Spiel hinter der Würstchenbude gehalten, weil da alle zusammen stehen dürfen. Draußen bei den Leuten redet man automatisch anders als in der Kabine. In der Kabine kann ich viel lauter werden und die Emotionen bei den Spielern wecken.“

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Er möchte aber nicht alles schlecht reden, denn niemand im Klub hat vor der Spielzeit gesagt, dass das Team aufsteigen müsse. Und sollte die Saison fortgesetzt werden, sei auch noch einiges möglich. Er sieht in dem Tabellenführer SSV Mühlhausen den großen Favoriten. Der Spitzenreiter hat bisher alle fünf Partien gewonnen. „Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass der Titel über Mühlhausen führt.“

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