TVH-Frauen fehlt die Erfahrung, die Männer scheitern erneut an einer Sache

Volleyball

Das Wochenende war hart für die Volleyballer des TV Hörde. Die Frauen scheiterten an der eigenen Erfahrung gegen Bonn, die Männer mal wieder an einer Sache - trotz einer 2:0-Führung.

Dortmund

, 13.11.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
TVH-Frauen fehlt die Erfahrung, die Männer scheitern erneut an einer Sache

Trainerin „Teee“ Slacanin-Williams nutzte alle verfügbaren Auszeiten, der Gesprächsbedarf war da. © Laryea

Das Wochenende lief für die Volleyballer des TV Hörde ernüchternd. Während sich die TVH-Frauen in einem Lernprozess befinden, scheitern die Männer mal wieder im Tiebreak.

3. Liga Frauen

TV Hörde - SSF Bonn 0:3 (15:25, 20:25, 20:25) – Unerfahrenheit unterliegt Routine – Auf diesen kurzen Nenner lässt sich die deutliche Heim-Niederlage der Hörder Volleyballerinnen gegen die Frauen aus dem Rheinland bringen.

„Erster Satz schlecht, zweiter Satz schlecht, im dritten haben wir wenigstens gekämpft“, meinte TVH-Trainerin „Teee“ Slacanin-Williams gestern Abend nach der Abfuhr vor 150 Zuschauern in der Sporthalle an der Seekante.

Ossowski fehlt, Bonn hat mehr Erfahrung

Das Fehlen der erstliga-erfahrenen Alisha Ossowski war schlecht zu kompensieren gegen die Bonnerinnen, die gegen den Aufsteiger aus Hörde mit jeder Menge Drittliga-Erfahrung antraten.

„Die Routine zahlt sich in engeren Situationen aus, aber wir sind noch in einem Lernprozess in der höheren Spielklasse, deshalb werden wir auch aus dieser Partie etwas mitnehmen, vor allem aus dem ordentlichen dritten Durchgang“, sagte Slacanin-Williams und riet ihren Damen, nicht den Kopf hängen zu lassen.

3. Liga Männer

TEBU Volleys - TV Hörde 3:2 (22:25, 23:25, 25:15, 25:18, 15:12) – Mal wieder dieser verflixte Tiebreak … Hördes Herren führten in Ibbenbüren am Samstagabend bereits mit 2:0 Sätzen, spielten „unseren besten Volleyball in dieser Saison“, wie Trainer Michael Kohne berichtete, doch dann ein unerklärlicher Einbruch und nach 81 Minuten die 2:3-Niederlage.

„Ich habe jetzt eine Nacht drüber geschlafen, und ich weiß immer noch nicht, wie das passieren konnte“, sagte Kohne am Sonntag.

In stimmungsvoller Atmosphäre vor 200 Zuschauern entwickelte sich eine hochklassige Partie, in der sich die Hörder perfekt an die taktischen Vorgaben ihres Coachs hielten und verdient Satz eins und zwei gewannen.

Ein Schachzug brachte den TVH aus dem Konzept

In der zehnminütigen Pause stellten die „TEBUS“ taktisch um, beorderten ihren Mittelblocker auf Diagonal und besetzten die Mitte neu – dieser Schachzug brachte die Rothemden komplett aus dem Konzept. „Ich habe jede Auszeit genommen.

Was wir auch versucht haben, nichts hat geholfen“, meinte der TVH-Coach, der nun erst mal „die Seelen“ der Seinen streicheln will. Nächsten Samstag heißt´s in der „Hörder Festung“ wieder Heimspiel.

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