Brisantes Derby zwischen TVE Barop und SV Derne: Neuzugang macht SVD zu „anderem Team“

Basketball

Es ist der Vergleich der beiden besten Teams der Stadt. Wenn der SVD den TVE Barop empfängt, geht es aber nicht nur um das Prestige. Ein Neuling hat sich beim SVD prächtig eingeführt.

Dortmund

, 28.02.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Felix Adami (links) und Johannes Grote wissen genau, worauf es im Basketball-Derby zwischen dem SVD und TVE Barop ankommt.

Felix Adami (links) und Johannes Grote wissen genau, worauf es im Basketball-Derby zwischen dem SVD und TVE Barop ankommt. © Schütze

Das Duell zwischen SVD und TVE ist auch ein Spiel zweier Teams, die noch Punkte im Kampf gegen den Abstieg brauchen – was das Derby noch brisanter macht. Vor dem Spiel am Samstag (18.30 Uhr, Halle Nord II, Burgholzstraße 150) schätzen die beiden Trainer, Felix Adami vom SVD und Johannes Grote vom TVE Barop, die Chancen ihrer Teams ein – in diesem Derby und in der Liga.

Die Ausgangslage

Felix Adami: „Bei uns haben sich die personellen Voraussetzungen zum Glück wieder normalisiert. In der Woche vor dem Derby konnten wir mit dem gesamten Kader trainieren und uns vorbereiten. Es sind zwar noch nicht alle Spieler bei 100 Prozent, aber es stehen uns am Samstag zwölf Mann zur Verfügung.“

Aaron Young hat das Spiel des SVD verändert.

Felix Adami (links) und Johannes Grote wissen genau, worauf es im Basketball-Derby zwischen dem SVD und TVE Barop ankommt. © Schaper

Johannes Grote: „Die Spielpause hat uns gut getan. Wir konnten an einigen Schwächen arbeiten, ich glaube, wir sind dadurch wieder ein Stückchen nach vorne gekommen. Personell stehen wir auch besser da als in den Vorwochen. Nur der noch längerfristig verletzte Jonathan Loock und Moritz Geske, der sich eine Erkältung eingefangen hat, fehlen. Max Winter laboriert noch an einer Fußverletzung, das Derby wird er sich aber sicher nicht entgehen lassen wollen.“

Die Aussichten

Felix Adami: „Unsere Ausgangsposition ist nicht schlecht. Gegen alle Teams, die in der Tabelle derzeit unter uns stehen, spielen wir noch zu Hause, wir haben es also zu 100 Prozent in unserer eigenen Hand. Unser Ziel ist es, die Situation so frühzeitig wie möglich zu klären. Und da kommt das Derby in den Fokus: Ein Sieg dort würde einen großen Schritt zum Klassenerhalt bedeuten.“

Johannes Grote: „Wir sind zunächst einmal froh, dass wir zuletzt gegen die direkten Konkurrenten Recklinghausen und Iserlohn zwei Punkte eingefahren haben und damit unsere Position verbessert haben. Wie viele Siege zum Klassenerhalt reichen, ist aber in einer derart ausgeglichenen Liga schwierig vorherzusagen.“

Die Erfahrungen

Felix Adami: „Barop hat damals (beim 73:48 für Barop im Hinspie, Anm. d. Red.) eine geschlossen starke Teamleistung gezeigt, sehr physisch und mit viel Einsatz gespielt, damit sind wir nicht klargekommen. Wir hatten nicht die mentale Stärke und die Automatismen, um uns aus dieser Drucksituation zu befreien. Die Situation ist jetzt aber eine andere, wir sind mental und spielerisch gefestigter.“

Johannes Grote: „Wir haben im ersten Derby unglaublich schnell Sicherheit in unser Spiel bekommen. Wir standen defensiv sehr sicher und haben auf diese Weise Selbstvertrauen für unsere Offensivaktionen bekommen und geduldig gespielt. Das ist auch unser Ziel für das Spiel am Samstag, wenngleich wir wissen, dass der SVD mit Aaron Young (Young spielte im ersten Derby noch nicht für den SVD, Anm. d. Red.) nun ein anderes Team ist.“

Die Grundlage

Felix Adami: „Wir müssen über 40 Minuten das abrufen, was wir uns vorgenommen haben. In der Offensive haben wir zuletzt gut getroffen, in der Defensive müssen wir als Team besser zusammenspielen. Wichtig wird es natürlich sein, vor allem Max Winter unter Kontrolle zu bekommen. Aber der Schlüssel ist, dass wir als Team unsere Qualität abrufen.“

Johannes Grote: „Der SVD hat es geschafft, sich durch den Neuzugang von Aaron Young auf mehr als nur einer Position zu verbessern. Das macht die Derner unberechenbarer, deshalb sind wir in der Defensive mehr denn je gefordert. Die Derner Jungs wissen, wie sie den Ball in den Korb werfen – daran wollen wir sie hindern.“

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