TVH-Frauen feiern Meisterschaft nach Derbysieg gegen den ASC

Basketball-Oberliga

Der neue Oberliga-Meister löste am letzten Spieltag der Saison im direkten Dortmunder Duell den bis dahin noch amtierenden Titelträger ab.

DORTMUND

von Von Volker Ohm

, 10.04.2011, 19:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
»Wir haben die Liga gerockt« steht auf den Aufstiegs-T-Shirts der Hörder Basketballerinnen - wie wahr.

»Wir haben die Liga gerockt« steht auf den Aufstiegs-T-Shirts der Hörder Basketballerinnen - wie wahr.

Im dritten Durchgang dann drehten die TVH-Frauen die Partie. „Wir haben uns das in der zweiten Halbzeit selbst herausgespielt, als Mannschaft, und dann auch verdient gewonnen“, jubelte Cymbrowski. Aplerbeck setzte offensiv hauptsächlich auf Topscorerin Gabi Mrohs-Czerkawski, die überzeugte, aber nur von Tina Pier und Isa Vogt die nötigen Punkte zur Unterstützung erhielt. Doch Hörde bekam ob des möglichen Titelgewinnens noch einmal das Zitterhändchen. „Das war am Ende nicht immer richtig schön anzusehen, doch schließlich holte sich die variabelste Mannschaft der Liga die Meisterschaft“, sagte Cymbrowski. „Wir mussten auf Melanie Mertens, Kirstin Hansen, Sandra Röder und Adriana Lauszat verzichten, konnten nur acht Akteurinnen aufbieten und waren irgendwann nach den beiden WBV-Pokalspielen zuletzt zu müde für mehr“, gratulierte ASC-Trainer Ulrich Paschedag.

– Die ohne die erkrankten Patrick Kivuvu-Mbuki und Michael Burow angetretenen Westricher verschliefen das erste Viertel, nach einer Ansprache von Trainer Rolf Tymm lief`s besser. „Für die erste Oberliga-Saison war das eine gute Leistung der Mannschaft, die mit Verstärkungen Potenzial für obere Plätze besitzt“, lobte der scheidende Tymm. 

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