TVH ist Meister: Nach 88 Minuten knallen die Sektkorken

Volleyball-Oberliga

Bereits drei Spieltage vor Abschluss der Punkterunde machten die Hörder ihr Meisterstück: Der ungeschlagene Tabellenführer hat nach seinem Höhenflug mit dem 16. Sieg in Serie sechs Punkte Vorsprung vor dem VC Marl und feierte vorzeitig die Rückkehr in die Regionalliga.

DORTMUND/MÜNSTER

von Von Klaus Wilke

, 11.03.2012, 12:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
... und dann war nur noch Jubel: Der TV Hörde ist Oberliga-Meister.

... und dann war nur noch Jubel: Der TV Hörde ist Oberliga-Meister.

Volleyball-Oberliga TSC Münster - TV Hörde 1:3 (25:22, 19:25, 22:25, 25:27) -

Der frisch gebackene Meister erwischte beim hoch motivierten Tabellenfünften im Auftaktsatz einen Fehlstart, bevor er sich auf die ungewohnten Hallenverhältnisse einstellen konnte. Die Münsteraner hatten bereits vor Spielbeginn tief in die Trickkiste gegriffen und die Netzanlage auf dem ungewohnten, aber regelkonformen Querfeld aufgebaut.Wenig Platz für Sprungaufschläge Wegen des deutlich geringeren Freiraumes in der Aufschlagzone mussten die gefürchteten Sprungaufschläger Jan Terhoeven und Robin Frosting die Aufschlagtechnik umstellen und konnten so die Münsteraner Annahme nicht unter Druck setzen. Zudem hatte der für Tempo und Präzision seiner Pässe von den Hörder Netzspielern geschätzte Spielmacher Pascal Rademacher nur seinen zweitbesten Tag erwischt. Ein Wechsel gegen den nach seiner Fußverletzung genesenen zweiten Hörder Spielmacher Moritz Peters wäre nach erst einer Woche Training riskant gewesen.Auch beim Feiern meisterlich "Die haben uns noch einmal richtig gefordert und um jeden Ball gekämpft", atmete TVH-Coach Kai Annacker nach dem achten Erfolg in fremden Hallen auf. Die Hörder wehrten mit Cleverness und Nervenschwäche im vierten Durchgang einen Satzball ab und vermieden so den Tiebreak. Nach 88 spannenden Spielminuten knallten beim TVH die Sektkorken. Die anschließende Feier soll ebenso meisterlich gewesen sein.

TVH: Bruns, Child, Frosting, Henke, Kjer, Karkoszka, Maas, Peters, Rademacher, Terhoeven, Werth

 

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