U17 des Hombrucher SV geht mit neuem Coach und 19 neuen Spielern in die Westfalenliga-Saison

Junioren-Fußball

Zwei Jahre hat die U17 des Hombrucher SV in der Bundesliga gegen die Topklubs gespielt. Zurück in der Westfalenliga gelang ein Topplatz. Aber was soll jetzt kommen?

Dortmund

, 04.09.2019, 18:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
U17 des Hombrucher SV geht mit neuem Coach und 19 neuen Spielern in die Westfalenliga-Saison

Hombrucher SV U17: Hinten von links: Eron Morina, Elias Boadi Opoku, Mounir Azzam, Eren Albayrak, Michel Holtzenthal, Pasquale Neufeld, Marvin Pietryga, Mats Brämer. Mitte von links Trainer Julian Schroer, Antonio Kolanovic, Joyhua Fell, Enbiya Göreser, Emirhan Colak, Robin Martins, Co-Trainer Lennart Kurzweg. Vorne von links Nico Kassebeer, Emre Atak, Niyazi Baysan, Flemming Sandt, Theodorus Kyriakidis, Jesper Beckhoff, Yannick Schrey, Florian Marth. Es fehlt Berkan Kücük.Foto: Peter Ludewig © Peter Ludewig

Nach zweijährigem Bundesliga-Abenteuer fanden sich die B-Junioren des Hombrucher SV vergangene Saison auf westfälischer Ebene zurück in der „Normalität“. Die Ziele waren mit dem Klassenerhalt bescheiden angesiedelt. Am Ende überraschte der HSV, schnupperte bis in die Schlussphase unter Trainer Robin Timm sogar ein wenig am Wiederaufstieg und landete schließlich auf einem im Vorhinein selbst kaum erwarteten vierten Rang.

Der angestrebte Etablierungsprozess in der Westfalenliga soll unter neuer Regie im anstehenden Spieljahr seine Fortsetzung finden. Verantwortlich zeichnen dafür wird an Stelle von Timm, der mit einem Großteil seiner Schützlinge als Co zur U19 aufrückt, der letztjährige U16-Coach Julian Schroer. Der 23-jährige Student der Elektrotechnik und Inhaber der DFB-Elite-Jugend-Lizenz führte den B-Junioren-Jungjahrgang von der Bezirks- in die Landesliga. Weiter an seiner Seite als Assistent fungiert Lennart Kurzweg sowie Thomas Golbach, der sich um die Torleute kümmert.

„Grundsätzlich geht es um nichts anderes als den Klassenerhalt. Dazu müssen wir von Beginn an Punkte sammeln, um nicht in die Situation zu geraten, mit dem Rücken zur Wand zu stehen“, formuliert Schroer die Zielsetzung. Zu Realisierung steht ihm ein 22-köpfiges Aufgebot zur Verfügung. Verblieben aus dem letztjährigen Team sind drei Spieler. Von denen zog sich Berkan Kücük allerdings gegen Ende der vergangenen Saison einen Kreuzbandriss zu, wird noch länger ausfallen. Aus der U16 rückten mit dem Coach 12 Jungen auf. Hinzu gesellen sich sieben Neuzugänge. Von denen werden Joyhua Fell und Enbiya Göreser vorerst wegen Bänderverletzungen nicht zur Verfügung stehen.

An der Ligatauglichkeit seines Kaders gibt es für Schroer nach den Vorbereitungseindrücken keine Zweifel: „Das individuelle technische Vermögen ist vorhanden. Die Mannschaft verfügt über ein ausgeprägtes Offensivdenken, ist immer für ein Tor gut. An der Defensivarbeit allerdings muss noch gearbeitet werden. Unter dem Strich haben wir bislang zu viele Gegentore bekommen.“ Der letzte von acht Tests gegen die U16 des SC Paderborn wurde 4:1 gewonnen.

Zum Auftakt steht gleich daheim das Derby-Highlight gegen die U16 des BVB an. Es folgen die Aufgaben bei der U16 von Preußen Münster und FC Iserlohn, ehe zuhause gegen die TSG Sprockhövel das Startprogramm beschlossen wird.

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