U23 vom BVB grüßte in dieser Woche von oben - Führich kehrt für ein Spiel zurück nach Köln

Fußball-Regionalliga

Die Aussicht war prächtig und die Höhenluft, die die schwarzgelbe U23 von Borussia Dortmund in dieser Woche atmete, war es auch. Nun muss es nur noch sportlich in die gleiche Richtung gehen.

Dortmund

, 13.09.2019, 17:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
U23 vom BVB grüßte in dieser Woche von oben - Führich kehrt für ein Spiel zurück nach Köln

Chris Führich kehrt für ein Regionalliga-Spiel nach Köln zurück. © Bielefeld

Bei einer gemeinsamen Stadtführung am Mittwoch kletterte der gesamte Kader der U23 von Borussia Dortmund nicht nur auf den Signal-Iduna-Park, sondern auch auf den Florianturm: „Es ist wichtig für ein U23-Team, dass man was zusammen macht“, sagt Trainer Mike Tullberg, der aber Wert darauf legt, „dass wir in dieser Woche auch Fußball trainiert haben.“

Spieler tanken Selbstvertrauen

Denn um die Höhenluft auch in der Liga zu atmen, dafür wäre ein Sieg gegen die mit fünf Siegen und nur zwei Niederlagen in die Saison gestarteten „Zweite“ des 1. FC Köln nicht das Schlechteste: „Endlich mal sind wir nicht der Top-Favorit“, sagt BVB-II-Manager Ingo Preuß vor dem Duell des Tabellen-Dritten (Köln) und dem -Achten (BVB) und Tullberg fügt hinzu: „Die haben richtig was vor mit ihrer Jugend, haben gut investiert.“

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Natürlich wollen sie sich am Samstag (14 Uhr, Franz-Kremer-Allee 1, 50937 Köln) trotzdem nicht verstecken: „Unsere Jungs haben viel Selbstvertrauen getankt“, sagt Tullberg, was daran lag, dass sie bei den Profis mittrainieren durften, die durch zahlreiche Länderspiel-Abstellungen dezimiert waren. Der Nachteil: Tullberg selbst hatte teilweise nur zehn Spieler im Training: „Im Moment haben wir ein paar Verletzte zuviel“, sagt Tullberg, „aber das ist nunmal so.“

Bünning, Schell und Osterhage wieder im Training

Immerhin: Lars Bünning, Julius Schell und Patrick Osterhage spulten in dieser Woche ihre ersten vorsichtigen Einheiten runter, Kolbeinn Finnsson ist vom Einsatz für die isländische Nationalmannschaft zurückgekehrt, nur Emre Aydinel verletzte sich an der Schulter und fällt am Sonntag aus: „Es wird ein schwieriges Spiel“, vermutet Tullberg, „aber ich glaube, es wird uns liegen, dass Köln ein Team ist, das auch mitspielt.“

Auf zwei Spielern wird das Augenmerk am Samstag besonders liegen: Chris Führich kam vor der Saison nach zwei Jahren in Köln nach Dortmund, Tim Sechelmann wechselte dafür nach einem Jahr fast gänzlich ohne U23-Einsatz vom BVB zum FC: „Manchmal ist es so, dass Spieler ein Jahr brauchen, um sich zu stabilisieren“, sagt Manager Preuß, der sich über die regelmäßigen Einsätze des „Ur-Dortmunders“ Sechelmann freut.

Führich traf beim letzten Duell in Köln für Köln

Noch mehr würde er sich aber sicherlich freuen, wenn Führich gegen seinen Ex-Klub genau so abliefert, wie in den vergangenen Spielen (drei Tore, zwei Vorlagen) und vor allem wie beim letzten Duell der beiden Teams in Köln, das damals live im Fernsehen übertragen wurde: Beim 2:0 der Kölner erzielte Führich nach nur vier Minuten nämlich einen schicken Freistoß-Treffer.

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