Überkreislich und ungeschlagen? Es gibt nur noch ein Dortmunder Team, bei dem das zutrifft

mlzFußball in Dortmund

Den Kirchhörder SC hat es gegen Obercastrop erwischt, die meisten anderen waren schon weit vorher fällig. Doch ein Dortmunder Team oberhalb der Kreisligen hat immer noch nicht verloren.

Dortmund

, 24.10.2019, 15:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sechs Siege, zwei Unentschieden, keine Niederlage und vor allem auf heimischen Platz eine absolute Macht: Ein Dortmunder Team im Seniorenbereich oberhalb der Kreisligen hat in dieser Saison noch kein einziges Spiel verloren - und wenn es nach dem Trainer geht, soll das bis zur Winterpause auch so bleiben.

„Ich will ungeschlagen bleiben“

„Ich habe mit dem Team noch nicht über die Ziele gesprochen, aber wenn es nach mir geht: Ich will ungeschlagen bleiben“, sagt Thomas Sulewski, Trainer des Frauenfußball-Regionalligisten SV Berghofen.

Sein Team, das in dieser Saison im Pokal schon den Bundesligisten VfL Wolfsburg am Rande eines Unentschiedens hatte, steht in der Liga auf Rang 2 hinter Borussia Bocholt. „Ich sage mal, die Tabelle lügt nicht“, so Sulewski, gibt aber zu: „Der Spielplan kam uns ein bisschen gelegen.“

Gegner alle von unten

Denn bis auf Borussia Mönchengladbach II (5.) kamen die Gegner der Berghoferinnen alle von weiter unten: „Die richtigen Gradmesser kommen erst jetzt“, sagt Sulewski. An den kommenden fünf Spieltagen treffen die Berghoferinnen auf die Tabellenplätze sechs, sieben, drei, vier und eins. „Aber bis hierhin haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und gehen mit Selbstvertrauen, breiter Brust und Euphorie da rein“, sagt Sulewski.

Ganz anders war das nämlich in der vergangenen Saison: „Da hatten wir die Brocken schon am Anfang und später den Druck, unbedingt punkten zu müssen, um nicht nach unten zu rutschen“, sagt Sulewski, der sich die Tabelle „im Moment gerne“ anschaut.

Heimtabelle sieht gut aus

Vor allem die Heimtabelle, da liegen die Berghoferinnen mit fünf Siegen aus fünf Spielen nur um acht Tore schwächer als Tabellenführer Bocholt auf Rang 2. Auswärts dagegen hakt es noch. Ein Sieg in Moers stehen zwei Remis nach Zwei-Tore-Führung gegenüber: „Da waren wir mit dem Kopf nicht ganz bei der Sache und haben zu früh abgeschaltet“, sagt Sulewski.

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Die defensiven „Klöpse“ müsse sein Team noch rausbekommen, doch die Tatsache, dass sich sein Team in dieser Saison deutlich mehr Chancen erspielt als in der Spielzeit davor, macht ihm Hoffnung. „Eine extreme Säule ist Anne Catherine Kufner auf der Sechs, das ist schon eine Klasse für sich, was sie da spielt“, lobt der Coach. Auch Caro Dej, die in der vergangenen Saison mal da war und mal nicht, spielt eine starke Saison, genauso wie Anna Spitthoff: „Das ist schon sehr ordentlich, was die da abreißen“, sagt Sulewski.

Viel rotieren

Ohnehin könne Sulewski in diesem Jahr viel rotieren: „Wir haben einen großen Kader und sind auf einem guten Weg“, sagt Sulewski, der in dieser Woche zwar krankheitsbedingt nicht beim Training sein konnte, von seinem Co-Trainer aber erneut eine hohe Trainingsbeteiligung übermittelt bekam.

Am Sonntag (14 Uhr, Jakob-Zündorf-Weg, 50933 Köln) muss sein Team in Köln allerdings erstmal den zweiten Auswärtssieg der Saison holen: „Ich nehme immer nur so viele Spielerinnen mit zu den Auswärtsspielen, wie ich auch einsetzen kann“, sagt Sulewski, keine Spielerin solle den Sonntag so viele Kilometer fahren und sich dann ärgern müssen.

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