Umkleide von Phönix Eving wegen giftiger Dämpfe gesperrt

Fußball

Ein Brand legt einen ganzen Verein lahm: Nach einem Feuer vor anderthalb Wochen können die Fußballer von Phönix Eving nicht mehr ihre Umkleidekabine nutzen. Auch die Flutlichtanlage ist kaputt. Der Verein hofft seitdem auf eine schnelle Reparatur. Doch das verhindern Probleme zwischen Stadt und Energieversorger DEW21.

EVING

, 29.09.2014, 18:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Umkleide von Phönix Eving wegen giftiger Dämpfe gesperrt

Die Vereinsmitglieder dürfen dennoch zunächst die Kabinen weiternutzen, der Jugendspielbetrieb am Wochenende kann also wie gewohnt über die Bühne gehen. 26. September: Mitarbeiter der Stadt, der Feuerwehr und der Polizei nehmen den Schaden in Augenschein und kommen zu dem Ergebnis, dass auch die Nutzung der Umkleidekabinen wegen möglicher giftiger Dämpfe untersagt werden muss.

Und genau das bringt den Verein nun in die Bredouille, denn am kommenden Wochenende sollen gleich mehrere Spiele auf der Anlage am Grävingholz laufen. Rüdiger Weigelin fragt sich, warum es so lange dauert, bis der Schaden endlich behoben ist und warum es noch immer keine verlässliche Aussage dazu gibt, wann die Reparaturarbeiten endlich beginnen. Auch auf Ausweichangebote warte er vergebens. Durch den fehlenden Strom könne die Flutlichtanlage nicht betrieben werden, weswegen der Trainingsbetrieb derzeit um allerspätestens 19.30 Uhr eingestellt werden müsse.

Stadtsprecher Frank Bußmann schob den Schwarzen Peter weiter Richtung DEW21. Die Stadt könne die Brandreinigung nicht machen, bevor nicht der Kessel ausgebaut sei. Dafür sei aber DEW21 zuständig. Die Stadt habe aber bereits eine Anfrage für einen Kostenvoranschlag für die Erneuerung der Strom-, Mess und Regeltechnik gestellt. DEW21-Sprecherin Jana-Larissa Marx erklärte, ihr Unternehmen bemühe sich um einen „kurzfristigen Termin“ zum Ausbau des Kessels. Genauere Angaben könne sie noch nicht machen.

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