Unterschiedliche Reaktionen nach dem Saisonstart

Die Dortmunder Klubs

Von Zufriedenheit bis Enttäuschung reichen die Reaktionen auf den Saisonstart beim SV Körne, FC Brünninghausen II, Westfalia Kirchlinde und dem VfL Kemminghausen.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 12.10.2011, 18:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

: In einer Saison, vor der alle die Zweitvertretungen vorne erwartet hatten, sieht FCB-Coach Jürgen Rudolph die Lage „realistisch“. Er erklärt: „Die Liga ist so ausgeglichen gut besetzt wie wohl nie zuvor. Daher ist Platz fünf in Ordnung.“ Rudolph arbeitet viel mit Spielern der ersten Mannschaft, der namhafteste ist Sebastian Stein. „Einerseits bedeutet das, wenn oft Leute runterkommen, dass wir uns nicht einspielen können. Ich baue Woche für Woche um.“ Auf der anderen Seite zeigten sich die Leihgaben der Ersten immer von ihrer besten Seite. „Die Jungs hängen sich rein. Sebastian Stein lässt sich tapen, um vernünftig mittrainieren zu können. Daher kann ich mich da gar nicht beklagen.“ Jetzt bei Kocatepe Camii sei der FCB Favorit. „Nur ist es ein unbequemer Gegner.“

: Trainer Matthias Walper beklagt den „schlechtesten Start seit Jahren“. Nur zwei Punkte hat die Westfalia bislang eingefahren. Drei Rote Karten in den ersten vier Spielen hätten sein Team geschwächt. „Wir haben nicht 15 bis 16 gleichwertige Spieler im Kader, so dass zwei Ausfälle schon sehr schwer wiegen.“ Dazu kam: „Unsere Leistungsträger der Vorsaison waren zunächst etwas trainingsfaul und hinkten daher hinterher.“ Vergangene Woche vor dem Urania-Spiel habe es eine Aussprache gegeben. „Die Mannschaft zeigte sich einsichtig. Die Trainingsleistungen haben sich seitdem deutlich verbessert.“ In Lütgendortmund (1:2) sei die Leistung schon besser gewesen. Walper: „Jetzt gegen den SC Dortmund erwarte ich eine echte Reaktion.“

: Ganz so einfach ließen sich die Ausfälle der Leistungsträger Norman Sambale (Rot), Sebastian Iwanski (Urlaub) und Sammy El Hammad (verletzt) nicht kompensieren, sagt Trainer Christian Wichert. So kommt es, dass die ambitionierten Kemminghauser zehn Punkte weniger auf dem Konto haben als Tabellenführer VfB Lünen. „Deren Leistung müssen wir einfach mal anerkennen“, sagt Wichert. „Uns ärgern besonders die Punktverluste gegen Neuasseln und Lünen 05.“ Natürlich, räumt Wichert ein, hätten sich alle etwas mehr erhofft. „Aber wegen der personellen Umstände, zumal wir einige junge Leute einbauen, bin ich relativ zufrieden.“

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