VfL Kemminghausen: Volle Offensive mit Ex-Profi? Der Trainer nennt Bedingungen

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Mirsad Gutic heißt der neue Trainer beim VfL Kemminghausen. Der 42-Jährige war in der Vergangenheit Profifußballer und hat bereits in Dortmund erste Erfahrungen gesammelt.

Dortmund

, 01.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fußball-Bezirksligist VfL Kemminghausen hat sich für die nächste Saison neu aufgestellt. Tuna Kayabasi wird ab der kommenden Spielzeit sowohl Sportlicher Leiter als auch Co-Trainer des Bezirksligisten. An seiner Seite wird Mirsad Gutic stehen. Der 42-Jährige soll die Mannschaft aus dem Dortmunder Norden coachen - und auf erfolgreichere Wege zurückführen.

Neue Gesichter beim VfL Kemminghausen: Der Bezirksligist schickt ab der nächsten Spielzeit einen neuen Mann an die Seitenlinie, der in der Vergangenheit sogar Profi-Erfahrungen gesammelt hat. Mirsad Gutic hat in seiner aktiven Fußballzeit für Zeta Golubovac, einen Erstligisten aus Montenegro gekickt - und Tore geschossen. Gutic ist nämlich gelernter Stürmer und würde gern auch mit Kemminghausen offensiven Fußball spielen lassen. Doch Gutic stapelt erst einmal tief und bremst alle Erwartungen.

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„Ja, ich bin offensiv ausgerichtet und da ist es auch klar, dass ich gerne offensiv spielen möchte. Ob wir das dann aber auch machen werden, hängt vom Kader und von der Qualität des Kaders ab. Außerdem stellen wir uns auch immer auf den Gegner ein. Man muss vorsichtig bleiben“, sagt Gutic, der mit Kemminghausen zunächst einmal kleinere Brötchen backen und den Klassenerhalt sichern wolle. „Wir müssen erstmal schauen, dass wir Qualität im Kader haben und wie sich alles weiterentwickelt“, so Gutic. Mit ersten etwaigen Neuzugängen habe Kemminghausen auch schon Gespräche geführt, fix sei allerdings noch kein Transfer.

Kayabasi kümmert sich um die Transfers

Die tütet in der Regel ohnehin der Sportliche Leiter Tuna Kayabasi ein, der Gutic übrigens auch zu Kemminghausen lockte. „Wir haben damals ja in Holzwickede zusammen gespielt, sind zwei Mal zusammen aufgestiegen und hatten immer Kontakt. Er hat mich gefragt, ob ich es machen möchte und ich habe zugesagt“, beschreibt Gutic den Vorgang. Der ehemalige Stürmer hat neben seiner Station in Montenegro auch in Deutschland überkreisliche Erfahrungen gesammelt.

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Gutic kickte in der Regionalliga West, in der Oberliga Nordrhein, in der Oberliga Westfalen und in der Oberliga Niedersachsen/Bremen. Der Angreifer ging unter anderem für den SV Lippstadt, den Bonner SC und den SV Holzwickede auf Torejagd. Seine letzte aktive Station war (laut Transfermarkt.de) der VfL Schwerte.

Im Dortmunder Raum sammelte Gutic auch erste Erfahrungen.

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Beim Dortmunder B-Ligisten FC Sandzak hilft der 42-Jährige ab und zu aus. „Da sind viele Freunde von mir aktiv, die ich seit Ewigkeiten kenne“, so Gutic weiter, der sich schon bald des Themas der Trainer-Lizenz annehmen wolle. „Ich werde mich definitiv weiterbilden. Kaiserau ist auch nicht weit“, sagt der Neu-Kemminghausener.

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