Westderby zwischen Huckarde und Marten mit viel Brisanz

Fußball-Bezirksliga 15

DORTMUND Westfalia Huckarde und Arminia Marten laufen sich ständig über den Weg – während Turnieren und in der Meisterschaft. Meistens jubelte in der jüngeren Vergangenheit die Arminia. Am Bahndamm aber droht Huckarde zum „Stolperstein“ zu werden.

von Von Alexander Nähle

, 23.10.2009, 16:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brisant: Das Derby zwischen Huckarde und Marten.

Brisant: Das Derby zwischen Huckarde und Marten.

Das untermauert Litzmanskis Hinweis auf den drohenden Stolperstein. „Sie sind selbstbewusst, haben auch in Obercastrop gut mitgehalten, wir treten aber auch mit breiter Brust an.“ Der Martener Trainer kommt nun zu den Stärken seines Teams. „Wir gewinnen auch die unbequemeren Spiele, so wie vor zwei Wochen in Eichlinghofen. Die Mannschaft weiß, dass sie nicht jede Woche glänzen, sondern sich auch Siege erarbeiten muss.“ Der Respekt geht am Sonntag nicht nur in eine Richtung. Auch Behlke weiß, welche Qualitäten die Gäste mitbringen. „Sie zählen zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Klar, dass sie um den Aufstieg spielen.“ Ein besonderes Augenmerk richten Trainer und Spieler auf die Standards der Martener: „Thorsten Nilkowski lassen wir besser gar nicht zum Freistoß kommen.“

Wollen die Martener vom Dorstfelder SC die Spitze zurückerobern, darf Huckarde nicht besagter Stolperstein werden. Umgekehrt würde ein Heimerfolg bedeuten, dass die Westfalia den Anschluss zur Spitze wiederhergestellt hätte. Für die Westfalia spricht, dass sie während dieser Spielzeit noch keine Partie am Bahndamm verloren hat. Die Martener halten ihre Punktebilanz dagegen, erst eine Niederlage kassierten sie, und hinten halten sie dicht. Neun Gegentore sind ein Bestwert. Vielleicht ist ja die Arminia-Abwehr der große Stolperstein…

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