Westfalia Wickede trennt sich von drei Spielern und setzt mit Neuen auf den Hallo-Wach-Effekt

mlzFußball-Westfalenliga

Es tut sich etwas beim kriselnden Fußball-Westfalenligisten Westfalia Wickede. Jetzt hat die sportliche Leitung drei Akteuren Bescheid gegeben, dass sie den Klub verlassen können.

Dortmund

, 17.12.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Daniel Dukic hat ein anstrengendes Fußball-Jahr hinter sich. Im Sommer als Co-Trainer stieg er mit dem Kirchhörder SC aus der Westfalenliga ab. Dann der Wechsel zu Westfalia Wickede. Hier wurde es auch gleich wieder turbulent.

Wickede im Abstiegsstrudel

Die Mannschaft steckt ebenfalls im Abstiegsstrudel. Dukic stieg zwischenzeitlich zum Sportlichen Leiter auf, ohne seinen Ursprungs-Job als Co-Trainer zu verlieren. „Das ist wirklich ein ganz anstrengendes Jahr für mich“, sagt Dukic.

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In seiner neuen Verantwortung musste er mitentscheiden, wie es mit Trainer Alexander Gocke weitergeht, denn sportlich lief bisher nicht viel bei der Westfalia. Aktuell rangiert das Team mit nur 13 Punkten auf Platz 14.

„Ich glaube fest an Alex Gocke“

„Ich habe mich aber ganz klar pro Alexander Gocke positioniert. ich glaube fest daran, dass er der richtige Coach für uns ist“, sagt Dukic. Zum Jahresabschluss hat die Westfalia wenigstens noch einen Punkt in der Auswärtspartie beim TuS 05 Sinsen geholt. „Das war nach der langen Niederlagenserie wichtig für den Kopf. Die Jungs haben gesehen, dass sie noch punkten können“, sagt Dukic.

Westfalia Wickede trennt sich von drei Spielern und setzt mit Neuen auf den Hallo-Wach-Effekt

Justice Agyeman hat in Wickede keine Zukunft. © Stephan Schuetze

Im Winter wird der Kader etwas geliftet. Drei Spielern hat Dukic auch schon Bescheid gegen, dass sie den Klub verlassen können: Justin Lange, Kadir Akinci und Justice Agyeman. „Die Jungs kamen nicht auf ihre Spielanteile. Und deren Positionen haben wir dreifach oder vierfach besetzt. Deshalb dürfen sie gehen“, erklärt Dukic.

„Hallo-Wach-Effekt“ im Kader

Er hat auch schon Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt, vielleicht sind die ersten am kommenden Wochenende unter Dach und Fach. „Die Neuen, die wir holen, werden uns in der Rückrunde jetzt nicht alleine 30 Punkte holen. Sie werden aber für einen Hallo-Wach-Effekt innerhalb des Kaders sorgen“, sagt Dukic.

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Sagen ihm alle möglichen Neuen wirklich zu, müssten noch weitere aktuelle Spieler gehen. „Es kann gut passieren, dass zwei weitere gehen müssen“, sagt Dukic. Er setzt jetzt auch auf die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Hier soll sich das Team Selbstbewusstsein für das neue Jahr holen.

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