Wickede kämpft gegen die eigenen Blockaden - Schüren erwartet „unfassbare Effektivität“

mlzFußball-Westfalenliga

Westfalia Wickede steckt tief im Abstiegskampf. Doch Coach Marko Schott spricht überrsaschenderweise dennoch von einer „positiven“ Stimmung – und Schüren erwartet einen „offenen Schlagabtausch“.

von Patrick Radtke

Dortmund

, 29.02.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

BV Westfalia Wickede - DJK TuS Hordel (15.15 Uhr, Pappelstadion, 44319 Dortmund)

Nach der Niederlage gegen das Schlusslicht YEG Hassel wäre es nur logisch, wenn die Stimmung bei Westfalia Wickede so angespannt wie lange nicht mehr wäre. Doch vor dem Aufeinandertreffen mit dem Tabellenvierten DJK TuS Hordel (Sonntag, 15.15 Uhr, Pappelstadion, Dortmund) herrscht überraschenderweise „positive“ Stimmung, wie Wickede-Coach Marko Schott sagt.

„Wir haben eine echt gute Trainingswoche hingelegt und wollen natürlich was holen“, so Schott. Das sei gegen Hordel, das laut Schott „eine gute Qualität, einen Plan, ein starkes Zentrum und außen hohes Tempo“ mit nach Wickede bringt, zwar keine Pflicht, könnte aber zum Brustlöser werden.

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„Wir müssen gucken, dass wir den Jungs ein bisschen Druck nehmen, die Köpfe freibekommen und die Blockade lösen“, so Schott, der auf Cristof Tielker und Robin Wodniok (Verletzung am Sprunggelenk) verzichten muss. Zudem ist der Einsatz von Kaniwar Uzun ungewiss. „Er hat die Woche nicht trainiert, das wird sehr eng“, befürchtet Schott.

BSV Schüren muss sich auf lange Bälle einstellen

FC Lennestadt - BSV Schüren (Hensel-Stadion, Hagener Straße 78, Lennestadt)

Den FC Lennestadt, Schürens kommenden Gegner (Sonntag, 15.30 Uhr, Hensel-Stadion, Lennestadt), zeichnet in dieser Saison vor allem eins aus. „Sie haben eine unfassbare Effektivität, aus einer halben Chance machen die schon ein Tor, sie sind wirklich brandgefährlich“, warnt BSV-Coach Arthur Matlik.

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Der Tabellenfünfte agiere viel mit langen Bällen, da sei enorme Aufmerksamkeit gefragt, um anders als beim 0:2 im Hinspiel Punkte zu sammeln.

Arthur Matlik: „Alles im grünen Bereich“

Zudem kennen sich Lennestadts Spieler „schon ewig. Das merkt man. Da muss nur einer mit der Augenbraue zucken und der andere weiß genau, was gemeint ist.“ Doch der BSV ist optimistisch, holte gegen Brünninghausen und Sodingen zuletzt vier Punkte.

„Das ist schon ordentlich. Soweit ist alles im grünen Bereich. In dieser Liga ist alles möglich. Natürlich haben wir einen Plan, wie wir Sonntag bestehen wollen. Es wird ein offener Schlagabtausch“, prognostiziert Matlik.

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