Westfalia Wickede will einstelligen Tabellenplatz

Fußball: Westfalenliga 2

Der Rettung in letzter Sekunde folgte beim Fußball-Westfalenligisten Westfalia Wickede der große Umbruch. "Ich denke, wir haben die richtigen Lehren und Konsequenzen aus dieser für alle unerwarteten Zittersaison gezogen", sagte Marko Schott bei der Präsentation seines in weiten Teilen neu zusammengestellten Kaders.

von Udo Stark

DORTMUND

, 01.08.2016, 09:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Westfalia Wickede präsentiert seine Neuzugänge: (hinten, v.l.): Mohamed Lmcademali, Lukas Homann, Marcel Großkreutz, Jan Timmler; (Mitte) Marko Schott, Kemal Sentürk, Bekir Kilabaz, René Biehs, Emre Konya, Andreas Teichmann; (vorne) Dennis Wegner, Kelvin Louis, Jannick Kube

Westfalia Wickede präsentiert seine Neuzugänge: (hinten, v.l.): Mohamed Lmcademali, Lukas Homann, Marcel Großkreutz, Jan Timmler; (Mitte) Marko Schott, Kemal Sentürk, Bekir Kilabaz, René Biehs, Emre Konya, Andreas Teichmann; (vorne) Dennis Wegner, Kelvin Louis, Jannick Kube

„Wir haben uns auf einigen Positionen gezielt verstärkt, sind vor allem aber auch in der Breite besser aufgestellt als im Vorjahr“, behauptet der Trainer des Fußball-Westfalenligisten - und ist fest davon überzeugt, die zahlreichen Abgänge, darunter altgediente Akteure wie Roman Schymanietz, Christian Fröse, Sebastian Didion oder Marcel Städter, mehr als gleichwertig ersetzt zu haben. „Kein Spieler, den wir hätten halten wollen, hat uns verlassen“, betont der Trainer, der mit dem früheren Mengeder Andreas Teichmann einen neuen Assistenten an seiner Seite weiß.

Elf neue Spieler

Nicht weniger als elf „Neue“, darunter die Torleute Dennis Wegner und Jannick Kube, befinden sich im 27-köpfigen Aufgebot der Schwarzweißen, nach Schotts Einschätzung „die ideale Mischung aus Jugend und Erfahrung“.

Jetzt lesen

Routiniers wie Marcel Großkreutz, Emre Konya oder Heimkehrer Mohamed Lmcademali könnten zu Leitfiguren seines Teams werden, das, so der Trainer, in Abwehr und Mittelfeld bereits hohe Qualität angedeutet habe. „Gelingt es uns, aus einem strukturierten und zielstrebigen Spielaufbau heraus Chancen zu kreieren“, glaubt Schott, „werden wir auch wieder unsere Tore machen.“

Wieder am Start

Und dann gibt es ja noch Verstärkung aus eigenem Hause: Anil Konya, der alte und neue Kapitän, und Markus Scherff waren nach Kreuzbandrissen die komplette letzte Saison ausgefallen, sind jetzt aber wieder fit. Schott: „Zwei ganz wichtige Spieler, die uns enorm helfen werden.“

Trotz einer „überaus positiven Grundstimmung“, die der Trainer während der Vorbereitung ausgemacht hat, bewegen sich die Erwartungen im Pappelstadion allerdings in realistischen Dimensionen.

Einstelliger Platz ist das Ziel

„Ein einstelliger Tabellenplatz ist unser Ziel“, sagt Marko Schott, der freilich weiß, dass seine Mannschaft nicht wieder so arg gebeutelt werden darf wie in der vergangenen Saison, als in der Spitze bis zu 14 Spieler zeitgleich ausgefallen waren. „Wir haben jetzt quasi alles an Verletzungspech aufgebraucht, so etwas kann sich in dieser Form einfach nicht wiederholen“, hofft der Trainer.

Sollte es den Übungsleitern dazu gelingen, in möglichst vielen Spielen das volle Potenzial aus ihrer Crew herauszukitzeln, sollte einer erfolgreichen Spielzeit eigentlich nichts im Wege stehen

Lesen Sie jetzt