Westfalia will Wiedergutmachung gegen Hassel - Gocke erinnert an Wickeder Leidenschaft

Fußball-Westfalenliga

Der Start in die Westfalenliga-Saison ist ordentlich missglückt. Nach dem 0:1 gegen Sinsen ist Westfalia Wickede auf Wiedergutmachung aus. Gegen Hassel gibt es jedoch kleinere Personalprobleme.

Dortmund

18.08.2019, 09:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Westfalia will Wiedergutmachung gegen Hassel - Gocke erinnert an Wickeder Leidenschaft

Lange Gesichter gab es auf Wickeder Seite nach dem 0:1 gegen Sinsen. © Nils Foltynowicz

Köpfe hoch und an Positives erinnern – mit dieser Einstellung will Fußball-Westfalenligist Westfalia Wickede am Sonntag um 15 Uhr an der Gelsenkirchener Lüttinghofstraße 3 (HIER im Livestream) das erste Erfolgserlebnis der Saison feiern. Gegner ist YEG Hassel, ebenfalls mit einer Niederlage (0:2 in Hordel) gestartet.

Logisch, dass die Westfalia nicht unbedingt an ihr 0:1 gegen den TuS Sinsen anknüpfen will, sondern an das Vorjahresspiel bei den Hasselern. „Da haben wir 1:2 hintengelegen, kurz vor Schluss aber noch die Wende mit einem 3:2 geschafft. Daran dürfen wir uns gerne erinnern“ sagt Trainer Alexander Gocke.

Wickede will Fehler im Aufbauspiel abstellen

Das trifft weniger auf das 0:1 am Sonntag zu: „Das war kein gutes Spiel.“ Gocke aber sagt, damit habe die Westfalia auch gleich die Chance, eine schwache Leistung vergessen zu lassen. Abstellen müsse die Mannschaft die Fehler im Aufbauspiel und dann gerne wieder die Leidenschaft aus dem damaligen Hassel-Vergleich abrufen.

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Mit dieser Mischung aus gutem Aufbauspiel und der richtigen Einstellung könne es klappen. Die Trainingsleistungen stimmten den Trainer jedenfalls zufrieden. „Die Jungs waren gerade am Donnerstag sehr aufmerksam.“ Wenngleich die Hasseler eine gestandene Mannschaft seien. Während der Woche unterlag YEG dem Oberligisten SV Schermbeck im Westfalenpokal erst nach Elfmeterschießen.

Personell nicht bei 100 Prozent

Personell ist die Westfalia nicht bei 100 Prozent. Kevin Franzen muss wegen einer Oberschenkelzerrung passen. Robin Wodniok ist noch im Aufbautraining und Sefa Topcu hat die Grippe. Das aber sollen keine Ausreden sein. Die Wickeder haben einen noch immer gut besetzten Kader mit allerdings vielen jungen Leuten.

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Und wenn sie aus Hassel etwas mitbringen, dürfte die Stimmung am kommenden Sonntag, wenn der FC Iserlohn ins Pappelstadion kommt, auch freundlicher sein als nach dem Sinsen-Spiel.

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