Westfalias Gerstkamp sieht Klärungsbedarf

Die Dortmunder Klubs

Fehler einzugestehen, ist bestimmt kein Zeichen von Schwäche. Dennoch überrascht, wie offen Trainer Bodo Sievers die Niederlage in Rahm mit auf seine Kappe nahm.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 11.10.2011, 18:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
Drei Kirchhörder, darunter Gabriel Bernstein (2.v.l.), hielten gegen einen Hörder dicht. Das Derby endete 1:1.

Drei Kirchhörder, darunter Gabriel Bernstein (2.v.l.), hielten gegen einen Hörder dicht. Das Derby endete 1:1.

offenbar besser. So erklärt auch Rahms Coach André Scheller das 4:2. „Ja, wir müssen auf unserem Geläuf auch mehr machen als der Gegner. Denn der Asche-Vorteil alleine reicht bestimmt nicht, um die notwendigen Punkte einzufahren.“ Die Schuld an der 2:7-Pleite in Erkenschwick musste

Trainer Markus Gerstkamp nicht unbedingt bei sich suchen. Nur sah er unmittelbar nach der Partie Klärungsbedarf. „Solche Auflösungserscheinungen wie nach dem Rückstand kann ich mir nicht gefallen lassen. Es hätte verschiedene Gründe geben können.“ Sein Schluss: Die Mannschaft habe Besserung gelobt. Nach den Ursachen für die Schwankungen seines Teams sucht Thorsten Nilkowski, Coach der

„Wir fingen in Habinghorst sogar gut an, nach dem Rückstand brachen dann alle Dämme.“ An der personellen Situation könne es nicht gelegen haben. Denn Christoph Foitzik habe wieder gespielt. Matthias Wachtel kehrt jetzt wieder zurück. Schlusslicht ist die SG noch nicht. Viele mögen ihren Augen nicht trauen, dass der

ganz hinten ein trauriges Dasein fristet – obwohl, so traurig ist es nicht mehr. Denn Trainer Marcus Wedemann sagt, die Stimmung sei schon deutlich gelöster: „Wären wir Vierter, hätte sich jeder über Remis gegen Schwerin und Kirchhörde gefreut. Hinten reichen sie aber nicht.“ Bald kehrt Leistungsträger Hassan Belamkadem ins Aufgebot zurück, was besonders wichtig ist, weil sich Lars Ötting in den Urlaub verabschiedete. Der

verdankte den Punkt in Hörde auch Torwart Daniel Immel. „Er spielte nach einem Zusammenstoß mit Lars Ötting mit Turban weiter. „In solch einer Situation opfern sich nur wenige Torhüter. Dann hat er auch noch stark gehalten“, erklärte Coach Adrian Alipour. Bitter für den

, dass sich Nico Meibert, nachdem er sich ans Team herangearbeitet hatte, einen Bänderriss zuzog. Ansonsten kritisierte Coach Marc Risse nach dem 0:6 von Datteln: „Gegen die Auflösungserscheinungen müssen wir anarbeiten. Der

ist wieder in der Spur. Trainer Günter Behr lobte besonders den Nachwuchs: Fabian Konsorr und Sebastian Seegrefe setzen die Etablierten richtig gut unter Druck.“

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