Wickede kampfstarkgegen HSV

Fußball-Landesliga

21.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Mit einer äußert engagierten Vorstellung und einem Last-Minute-Tor von A-Jugendspieler Marcel Höse rettete Westfalia Wickede einen Punkt gegen den Hombrucher SV (1:1). Von Beginn an waren die Wickeder bemüht, überhaupt keine «Schießbuden-Atmosphäre» aufkommen zu lassen. «Wir wollen uns vernünftig aus der Liga verabschieden - deshalb ein Kompliment an meine Mannschaft für dieses Auftreten», sagte Wickedes Spielertrainer Marko Schott. Der Attraktivität des Spiels tat die kämpferische Atmosphäre auf dem Platz zunächst jedoch gar nicht gut. Befreiungsschläge und Standardsituationen prägten das Geschehen in der Anfangsphase. Die Westfalia probierte aus einer gut sortierten Defensive ihre schnellen Spitzen einzusetzen, während sich der HSV immer wieder an Distanzschüssen versuchten, die allerdings zumeist lediglich das Dach der hinter dem Tor liegenden Kirche gefährdeten. Im zweiten Abschnitt begannen die Gastgeber schwungvoll, entblößten dabei aber zu häufig die Defensive. Die Ex-Wickeder Martin Ringwelski und Stevo Radmilovic bedankten sich auf ihre Weise. Flanke Radmilovic, Kopfball Ringwelski - 1:0 (55.). Nach dieser Schwächephase bekam die Westfalia das Spiel wieder besser in den Griff und entfachten in der Schlussphase - angetrieben von Christian Fröse - Dauerdruck auf das HSV-Tor. Schließlich war es Marcel Höse, der den Ball nach einem Missverständnis in der HSV-Defensive zum umjubelten Ausgleich über die Linie bugsierte (90.). «Wenn man seine Chancen nicht nutzt, muss am mit dem Unentschieden leben» sagte HSV-Coach Samir Habibovic. jab

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