Wickede und Mengede begeistern die Fans beim 2:2

Fußball-Landesliga 5

DORTMUND Treffender hätte es Westfalia Wickedes Sascha Richter nicht formulieren können. „Danke für den schönen Abend“, sagt er zu Mengedes Trainer Mario Plechaty. Und sprach damit den 700 Zuschauer aus den Herzen. Das 2:2 (2:2) verdiente das Prädikat „Spitzenspiel“.

von Von Alexander Nähle

, 18.10.2009, 12:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dennis Schultze, vor der Saison aus der Kreisliga nach Mengede gekommen, bewies nicht nur in dieser Phase, dass auch die Landesliga-Spitze keine Nummer zu groß für ihn ist. Er lieferte ein Topspiel ab und krönte dieses mit dem 2:1 der Gäste, einem satten Schuss aus 16 Metern in den Winkel (19.). Selbst wenn 14 Minuten lang große Chancen ausblieben, unterhielten beide Teams das Publikum bestens. Dann hatte Schymanietz eine gute Idee, als er Christian Fröse der Mengeder Abwehr enteilen sah. Fröse nahm den Pass dankbar auf und überwand Mengedes Torwart Andreas Hollmann (33.). Nach der Pause verlagerte sich das Geschehen in die Wickeder Hälfte, wobei Westfalias Schymanietz stets gefährlich blieb. Besonders aber Dennis Schultze schien entschlossen, die drei Punkte aus Wickede mitzunehmen. Der ehemalige Lütgendortmunder zog zunächst am langen Pfosten vorbei (60.) und traf dann nach einem Marin-Freistoß per Kopf nur den Pfosten (61.). Im Gegenzug wieder eine Schymanietz-Szene: Der brandgefährliche Angreifer traf den Pfosten.

Als der Ex-Mengeder im Wickeder Trikot, Andreas Toetz, Gelb-Rot sah (77.), fiel der Punktgewinn aus Westfalia-Sicht sogar glücklich aus. Denn Eduard Sprenger und Oliver Marin boten sich weitere gute Chancen. Aber dieses verrückte Spiel hätte ein beinahe ebenso verrücktes Ende genommen, denn plötzlich tauchten die Wickeder noch einmal vor dem Mengeder Tor auf. Roman Schymanietz scheiterte aber an einem 08/20-Verteidiger. Selbst wenn Mengede dem 3:2 im Großen und Ganzen näher war, geizten auch die Gäste-Verantwortlichen nicht mit Komplimenten. Der 2. Vorsitzende Michael Schulz: „Solch ein tolles Spiel – von beiden Seiten – habe ich seit Jahren nicht gesehen.

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