Wickedes Homann vor Derby gegen Brünninghausen: Bei uns wird es keine Trainerdiskussion geben

mlzFußball-Westfalenliga

Westfalia Wickede empfängt den FC Brünninghausen am Sonntag zum Westfalenliga-Derby. Wir haben Lukas Homann von Westfalia Wickede mit sieben Thesen konfrontiert.

Dortmund

, 09.11.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Derbyzeit in der Fußball-Westfalenliga: Westfalia Wickede empfängt am Sonntag den FC Brünninghausen (14.45 Uhr, Fränkischer Friedhof 75, 44319 Dortmund). Der FC Brünninghausen ist seit fünf Ligaspielen ungeschlagen und steht mit 17 Punkten mittlerweile auf Platz zehn.

Der Tabellenzwölfte aus Wickede (zwölf Punkte) geht nach zuvor fünf sieglosen Partien mit dem Rückenwind des 6:1 beim SV Sodingen ins Derby. Wir haben Westfalias Lukas Homann mit sieben Thesen zum Derby konfrontiert.

Krampf statt attraktivem Derby: Die Zuschauer müssen sich auf ein zähes Spiel einstellen.

Homann: Auch wenn es nicht schön wäre, aber das kann durchaus passieren (lacht). Wobei wir in den vergangenen Partien vor allem zu Hause spielerisch ansprechende Leistungen gezeigt haben. Ich erwarte auf jeden Fall ein hart umkämpftes Spiel mit vielen Toren.

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Beide Vereine haben gegensätzlich auf die sportliche Talfahrt reagiert: Trainerwechsel oder Festhalten am Coach in der sportlichen Krise – beide haben Mut bewiesen.

Homann: Ich weiß nicht, ob man von Mut sprechen kann. Ich würde da ohnehin nur für Westfalia Wickede sprechen wollen: Und bei uns gab es zu keinem Zeitpunkt der Saison eine Trainerdiskussion und ich gehe auch nicht davon aus, dass es in dieser Saison noch eine geben wird.

Der Sieg von Wickede in Sodingen war ein positiver Ausrutscher: In diesem Jahr geht es nur um den Klassenerhalt.

Homann: Das würde ich so auf keinen Fall unterschreiben. Wie gesagt, haben wir auch schon in den vorherigen Partien gute Leistungen gezeigt. Gegen Sodingen haben wir sie dann auch in Tore umgemünzt. Unser primäres Ziel ist es nun, zeitnah da unten rauszukommen, und ich bin überzeugt davon, dass wir das auch schaffen werden.

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Brünninghausen hat sich nach schwierigem Start gefangen und startet die Aufholjagd bis auf Platz zwei.

Homann: Sie sind jetzt seit ein paar Spielen ungeschlagen, aber ob es noch für ganz oben reicht? Das glaube ich eher nicht. Und dazu wollen wir am Sonntag mit einem Sieg auch unseren Beitrag leisten (lacht). Grundsätzlich würde ich es mir aber für den Dortmunder Fußball wünschen, dass sie das schaffen. Insgesamt sehe ich aber andere Teams vor Brünninghausen.

Brünninghausen hat Qualität, und die Jugend von Wickede wird sich immer besser entwickeln.

Homann: Das sehe ich genauso. Unsere jungen Wilden haben sicherlich noch Luft nach oben. Mittlerweile haben sie sich gut akklimatisiert in der Liga, und sie werden noch besser werden. Und dass Brünninghausen Qualität hat, darüber brauchen wir nicht zu sprechen.

Schwindende Zuschauerzahlen bei Dortmunder Derbys: Die sportliche Relevanz fehlt, höherklassige Dortmunder Duelle sind nicht attraktiv genug.

Homann: Leider merkt man, dass die Zuschauerzahlen seit einiger Zeit schon zurückgehen. Ob das an der Attraktivität liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht liegt es auch an den Anstoßzeiten der Fußball-Bundesliga, die ja mittlerweile parallel spielt. Aber klar: Als Spieler wünscht man sich gerade für ein Derby viele Zuschauer. Ich kenne das noch aus meiner Zeit in Kemminghausen, wo immer sehr viele Zuschauer gerade bei solchen Spielen gekommen sind. Wenn bei Derbys weniger als 200 Zuschauer kommen, ist das schade.

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Einen Sieger gibt es nicht, das Derby am Sonntag endet unentschieden!

Homann: Das weiß ich nicht. Was ich sagen kann: Wir werden alles raushauen, was in uns steckt. Und dann schauen wir mal, was dabei rauskommt.

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