Wie der Arbeitgeber von Noah Schulz ihm den Wechsel zum ASC ermöglicht hat

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Noah Schulz heißt der siebte Neuzugang beim Fußball-Oberligisten ASC 09 Dortmund. Der 20-Jährige wechselt vom TuS Sinsen nach Aplerbeck - und das, obwohl er zuletzt wenig Zeit für Fußball hatte.

Dortmund

, 10.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bis zur Saisonunterbrechung und dem anschließenden Saisonabbruch durch die Corona-Krise absolvierte Noah Schulz für den TuS Sinsen zwölf Meisterschaftsspiele (985 Minuten) und traf dabei einmal für den Westfalenligisten (Quelle: fussball.de). Eine Spielzeit trug der 20-Jährige das Trikot des Westfalenligisten. Dass er nicht so häufig zum Einsatz kam, hatte allen voran berufliche Gründe. Doch warum folgte nun sogar der Aufstieg in die Oberliga? Der ASC 09 Dortmund hat seine Finger im Spiel.

„Seit circa einem Jahr absolviere ich ein duales Studium bei Decathlon in Dortmund. Der zeitliche Aufwand für das Studim und meine aktuellen Arbeitszeiten ließen wenig Platz für den Fußball übrig“, sagt Schulz und ergänzt weiter: „Die sportliche Leitung des ASC konnte mir aufgrund der langjährigen Beziehungen zum Management von Decathlon eine optimale Lösung anbieten, bei der ich Job und Fußball unter einen Hut bekomme“, erklärt der 20-jährige Defensivmann.

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An dem Projekt des ASC habe Schulz vor allem die sportliche Herausforderung mit dem Oberliga-Klub gereizt. Ambitionierter Fußball ist für Schulz ohnehin keine Unbekannte, da er schon seit früher Kindheit immer hochklassig gekickt hat, unter anderem in der Junioren-Bundesliga-West.

„Sehr gute Ausbildung erfahren“

„Ich durfte seit der U12 auf dem höchstmöglichen Niveau spielen und habe während dieser Zeit eine sehr gute Ausbildung erfahren. Deshalb denke ich, dass ich die Herausforderung gut meistern werde, zumal ich mich in der Westfalenliga ebenfalls sehr schnell etablieren konnte“, gibt Schulz sich kämpferisch.

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Beim ASC, mit dem er bislang noch nicht trainiert hat, möchte Schulz vor allem eines: Spielminuten sammeln. Dass er und ASC-Trainer Antonios Kotziampassis sich aus vergangenen Tagen schon kennen, könnte Schulz definitiv in die Karten spielen. „Es ist kein Nachteil, wenn sich Trainer und Spieler bereits kennen, da beiden Seiten die jeweiligen Stärken und Schwächen bekannt sind“, sagt Schulz.

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Stärken? Davon hat Schulz einige, über allem steht aber die bereits von Kotziampassis angesprochene Flexibilität. „Die ist eine meiner Stärken. Ich persönlich fühle mich auf der Position des rechten Verteidigers, spiele aber auch gerne etwas offensiver auf den Flügeln“, sagt Schulz, der allerdings laut Kotziampassis auch als Innenverteidiger oder Sechser auflaufen kann.

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Dass die Oberliga für Schulz das Ende der Fahnenstange sein wird, wollte der 20-Jährige nicht sagen. „Ich habe während meiner kurzen fußballerischen Laufbahn sehr früh gelernt, dass man durch Fleiß, Beharrlichkeit und Ausdauer viel erreichen kann. Deshalb freue ich mich auf das, was noch kommt“, so Schulz abschließend.

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