Wie es beim Nachwuchs des TSC Eintracht und Hombrucher SV weitergeht

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Auch im Nachwuchsfußball sehnt man sich nach einer klaren Antwort, ob die Saison weitergeht oder nicht. Die Personalplanungen der Teams für die kommende Spielzeit gehen weiter voran.

Dortmund, Hombruch

, 26.04.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Meisterschaft trotz der Coronavirus-Pandemie bei den nach der Talentschmiede des BVB herausragenden Nachwuchsabteilungen im Dortmunder Juniorenfußball lebt.

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Ein wenig schielen und spekulieren die Verantwortlichen des Hombrucher SV und des TSC Eintracht, neben der schwarzgelben Vorzeige-Abteilung eine feste Marke weit über die Stadtgrenzen hinaus, schon darauf, dass ihre Nachwuchskicker in den ranghöchsten Ligen auf westfälischer und westdeutscher Ebene die Punkterunde für die Saison doch noch zu Ende spielen können.

Bislang ist der Spielbetrieb von Verbandsseite bis auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. „Ich hoffe, es zeichnet sich Ende des Monats ab, wohin der Zug fährt“, umreißt Hombruchs A- und B-Junioren-Koordinator Jörg Keuntje stellvertretend die Situation.

Zwischen Aufstiegshoffnung und Abstiegskampf

Für die insgesamt vier Teams der beiden Klubs steht jedenfalls einiges auf dem Spiel. In der U19-Westfalenliga bewegt sich der HSV bei sieben noch auszutragenden Partien, punktgleich an der Spitze mit dem SC Paderborn, Richtung Bundesliga. Im Kontrastprogramm ringen Eintrachts A-Junioren als Drittletzter um den Klassenerhalt.

Nicht aller Sorgen frei rangieren Hombruchs B-Junioren im westfälischen Oberhaus mit einem Vier-Punkte-Polster sieben Spieltage vor Toresschluss auf Rang acht. Und in der C-Junioren-Regionalliga hat die U15 des HSV trotz ihrer misslichen Situation als Vorletzter die Chance auf den Ligaerhalt längst nicht gänzlich abgeschrieben. 33 Punkte sind noch zu vergeben.

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Zuwachs könnten Dortmunds Westfalenligisten zur nächsten Saison durch die B-Junioren des TSC Eintracht, mit sieben Punkten Vorsprung souveräner Landesliga-Spitzenreiter, erhalten.

Trainergesapnn bei U19 des Hombrucher SV bleibt

Von quälender Ungewissheit begleitet ist völlig unklar, wo und in welcher Form der Weg für die Beteiligten letztlich endet. Nicht von Ungewissheit begleitet indes sind die Zukunftsplanungen. Im Gegenteil – die Trainerfragen zum nächsten Spieljahr sind bis auf eine Ausnahme geklärt und die jeweiligen Kader grundsätzlich im Kern zusammengestellt.

So wird Justin Martin auch weiterhin mit Co-Trainer Niklas Herbert und Athletik-Trainer Felix Minsker für die Hombrucher A-Jugend verantwortlich zeichnen. Assistent Robin Timm, der sich beruflich nach Bayreuth verabschiedet, scheidet aus. „Wir sehen der weiteren Entwicklung gemeinsam entspannt entgegen“, erläutert Martin, dem für das zukünftige Aufgebot unabhängig von Bundes- oder Westfalenliga-Zugehörigkeit schon 17 Spielerzusagen vorliegen.

Justin Martin wird auch in der kommenden Saison die U19 des Hombrucher SV betreuen.

Justin Martin wird auch in der kommenden Saison die U19 des Hombrucher SV betreuen. © Klaus-Peter Ludewig

Den Kern der HSV-U17 werden die aus dem eigenen U16-Landesligateam und der U15-Regionalliga-Formation aufrückenden Jungs bilden. Eine neue sportliche Herausforderung sucht Trainer Julian Schroer. Die Gespräche mit dem neuen Trainerteam, zu dem definitiv Guiseppe Tripi gehört, stehen kurz vor dem Abschluss. Die Hombrucher C-Jugend wird weiterhin, unabhängig ob Regional- oder Westfalenliga, von Hamza El Hamdi gecoacht. Als gleichberechtigter Partner fungiert der bisherige Co-Trainer Mertcan Cetin.

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Auch an der Flora beim TSC Eintracht sind die wichtigsten Entscheidungen für die erhofften drei Westfalenligaformationen zur neuen Saison getroffen. „Die Trainerpositionen sind besetzt und die Gespräche mit den Spielern entwickeln sich den aktuellen Umständen entsprechend überwiegend positiv“, sagt TSC-Abteilungsleiter Stefan Goms, der seinen „Aushilfsjob“ bei den A-Junioren neben Paul Lämmer aufgibt und sich zukünftig um die C-Junioren im westfälischen Oberhaus kümmert.

U17 des TSC Eintracht: Westfalenliga-Rückkehr als Ziel

Gemeinsam mit seinen Söhnen Robin und Kevin wird Lämmer ligaunabhängig weiter die U19 coachen. Dicht vor der Rückkehr in die Westfalenliga stehen die B-Junioren unter dem Trainerduo Michael Gabriel und Manuel Mühlenkamp, das mit einem Großteil ihres Teams hoch zur U18 geht. Die zukünftige U17 übernehmen das jetzige U16-Gespann Christopher Rous und Janis Drüke.

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