Wirkung der Höhenluft bleibt aus: LGO-Langstreckler enttäuscht

Leichtathletik

Zwar verfehlten die Langstrecklern der LG Olympia bei den deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Griesheim noch der Durchbruch, aber der Anfang ist gemacht.

DORTMUND

von Von Horst Merz

, 20.04.2011, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Langstrecklern wie David Holmgren und Philipp Hövelmann brachte das Höhentraining bislang noch nicht den erhoffent Erfolg.

Langstrecklern wie David Holmgren und Philipp Hövelmann brachte das Höhentraining bislang noch nicht den erhoffent Erfolg.

„Aber der erhoffte Effekt aus dem Höhentraining trat nicht ein“, wie Hartmann ernüchtert feststellte. Die erste Formation mit David Holmgren, Henrik Böhringer und Andreas Sterzinger belegte nach 3:34:05 Stunden unter 79 Konkurrenten als Sechster das Minimalziel „Treppchen“. Nur 4:12 Minuten fehlten dem Trio am Bronzerang. Mit Philipp Hövelmann, Benjamin Sperl und Michel Bücker kam „LOG II“ nach 3:40:58 Stunden auf Platz 11. Holmgren quälte sich mit mehreren Rückenblockaden herum, und so sind seine 1:10:49 Stunden besonders zu bewerten. Bei seinem HM- Debüt wartete Henrik Böhringer mit einem vorzüglichen Rennen auf. Er begann zurückhaltend, aber: „Nach einem Kilometer habe ich nur noch überholt“, erinnerte er sich. Böhringer machte eindrucksvoll deutlich, dass ihm der Umstieg auf die langen Straßenlauf-Distanzen gelungen ist. Andreas Sterzinger hatte mit einer besseren Zeit gerechnet. Er verbuchte 1:11:52 und war schon nach fünf Kilometern platt.

Die eindrucksvolle Leistungsdichte des LGO- Teams machten Hövelmann mit 1:12:48 und Sperl mit 1:13:05 deutlich. Michel Bücker stand das Rennen trotz Wadenproblemen in 1:14,45 durch. Dieses Trio kann erheblich mehr. Tillmann Goltsch musste zuletzt wegen eines Muskelrisses in der Wade pausieren, und nutzte das Rennen (1:16::25) als Training unter Wettkampfbedingungen. M40er Mathias Kamp kam nach soliden 1:19:26 ins Ziel. Als Neunte der Frauenwertung beendete Heike Bienstein nach 1:21:11 das Rennen. Sie begann mit „37tief“ für die 10 Kilometer sehr flott und musste dem Tempo später Tribut zollen. Nächstes Ziel der LGOer sind die deutschen Marathon-Meisterschaften im Rahmen des Hamburg- Marathon am 22. Mai

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