Zehn Neue sollen Tristesse beim FCB vertreiben

DORTMUND Beinahe ein komplettes Team könnte Trainer Markus Laußmann aus seinen Neuzugängen bauen. Der FC Brünninghausen holt zehn Neue. Viele haben in höheren Ligen gespielt. „Eine solche triste Rückserie möchte ich nicht mehr erleben“, hatte Laußmann vor Wochen erklärt.

von Von Alexander Nähle

, 30.06.2008, 19:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
FC Brünninghausens Ercan Umucu (l.) gehört weiter zum FCB-Kader.

FC Brünninghausens Ercan Umucu (l.) gehört weiter zum FCB-Kader.

Robert Podeschwa, Paul Polok und Co. sollen zu den Garanten gehören, die dies verhindern. Neuer Torwart des FCB ist Mehmet Akcay.

Die ebenfalls ambitionierte Arminia Marten ist sehr wohl dafür bekannt, Verstärkungen im Nicht-Dortmunder Raum zu entdecken. Die Trainer Jürgen Litzmanski und Michael Griehsbach präsentieren in diesem Jahr Julian Winkler und Michael Brockmann, die hier Fuß fassen sollen.

Großes Vertrauen in Bogdanowicz und Heimann

 Große Stücke setzt das Duo auch auf den erfahrenen Sascha Bogdanowicz (TuS Eving) sowie auf Dennis Heimann (SG Lütgendortmund).

Der SC Dorstfeld  will sich mit einem Brünninghausener Trio im vorderen Bereich der Tabelle behaupten. Neben Christoph Foitzik, Taner Dogan und Mike Piepenburg wechseln auch Timo Link (SuS Oespel-Kley) und Alexander Schwarz zum Bummelberg.

 Co-Trainer Michael Krug sieht seinen DSC besonders im spielerischen Bereich gestärkt. Eine gute Rolle traut er auch Alessandro Maglione aus der eigenen Jugend zu.

Nettes Krämer setzt auf  Konstanz

Bernd Krämer setzt bei den Sportfreunden Nette auf Konstanz: „Ich habe gar keinen großen Bedarf, irgendetwas zu ändern. Die Mannschaft ist stark genug.“ Für den Klub spricht, dass André Krummsee und Torwart Timo Bieniak nach kurzen Gastspielen bei anderen Vereinen zurückkehren. Namhaftester Abgang ist Stefan Knop, der sich TuRa Rüdinghausens 2. Mannschaft anschließt.

Kontinuität steht auch in Kirchhörde auf dem Programm. „Unser Kader bleibt beisammen, dazu kommen drei Junioren und Marc Neul aus Witten. Ich sehe uns gut aufgestellt“, erklärt Co-Trainer Martin Pötter. Nur Sascha Rosengarth verlässt die Kirchhörder in Richtung Wilhelmshöhe, wo etliche ehemalige Eichlinghofer ein Wiedersehen feiern.

Dort trifft Rosengarth auf Sven Landherr und Dennis Thimm, die zu den zahlreichen Abgängen der Eichlinghofer gehören.

TuS Rahm fühlt sich gut gerüstet

Gut gerüstet sieht sich Aufsteiger TuS Rahm. Andree Sabra vom Landesligisten VfB Habinghorst ragt aus den Neuverpflichtungen hervor, aber Trainer Christian Hein hält auch große Stücke auf die weiteren Neuen. „Wichtig ist, dass wir erfahrene Leute wie Tobias Ahland oder Jarek Redmann geholt haben. Auch die Zugänge aus der Kreisliga haben wir nicht umsonst verpflichtet.“

Diejenigen, die BW Huckarde wieder zum Abstiegskandidaten erklären, erhalten durch die Wechsel von Ramazan Atasoy, Moreno Mazza, Sebastian Scheuer und Tobias Ahland weitere Argumente. Der Sportliche Leiter Thomas Sprenger verweist aber auf seine sechs Neuzugänge. In Sachen Quantität bleibt bei den Blau-Weißen alles beim Alten.

Rettendes Ufer ist das Ziel

 Da der Verein den Abstiegskampf bestens kennt, haben auch diejenigen Argumente, die den Klub am Ende wieder am rettenden Ufer sehen.

Gar nicht mehr in die Bredouille kommen will Ortsrivale Westfalia. Auch hier hält sich das Verhältnis von Zu- und Abgängen die Waage.

Trainer Thomas Behlke arbeitet kommende Spielzeit mit Maurice Mende, Fabian Unrath (SC Husen-Kurl), Christopher Ngwe (Hombrucher SV 2), André Westermeier (2. Mannschaft) und Neco Baris (FSV Witten) zusammen. Behlke plant nicht mehr mit Michael Kaufmann, der kürzertreten will.

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