Zweiter Sieg im zweiten Spiel: EHC schlägt Moskitos Essen 2:1

Eishockey-Oberliga

So spielt man Eishockey! Mit 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) kämpfte der EHC Dortmund die Essener Moskitos am Sonntag im zweiten Endrunden-Spiel der Eishockey-Oberliga vor gut 1400 Zuschauern nieder.

DORTMUND

von Von Jürgen Schwabe

, 06.03.2011, 21:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Spannung steigt: Ab Donnerstag starten die Elche in den Playoffs.

Die Spannung steigt: Ab Donnerstag starten die Elche in den Playoffs.

Die spielerisch starken Gäste überbrückten schnell das Mitteldrittel wirkten aber vor dem Tor oft ratlos. Beim EHC wurde erneut die Abschlussschwäche deutlich, zudem wurde vor dem finalen Schuss oft ein Pass zuviel gespielt. Mitte des ersten Drittels erspielten sich die "Elche" zwar eine leichte optische Überlegenheit, aber ein Treffer wollte nicht fallen. Die Essener hatten ihrerseits in den letzten zwei Minuten vor der Pause ihre stärksten Szenen. So musste Boris Ackers sein ganzes Können aufbieten, als Robin Beckers frei vor ihm auftauchte. Sekunden vor dem Pausenpfiff tanzte der Puck auf der Linie, wurde aber in letzter Sekunde von einem EHC-Spieler aus der Gefahrenzone geschossen.

Den zweiten Abschnitt begannen die Dortmunder noch druckvoller und schnürten die Essener direkt im eigenen Drittel ein. Allerdings lauerten die Moskitos auf ihre Konterchance. So in der 25.Minute, als Christopher Straube an Ackers scheiterte. Sekunden später die erste Strafe gegen den EHC, doch als Kapitän Kreuzmann seine zwei Minuten absaß, hatte Martin Schweiger sogar die Chance durch ein Break, scheiterte aber am Ex-Dortmunder Keeper Benjamin Finkenrath. In der 31. Minute dann die Erlösung. Nach Pass von Kevin Thau traf Marc Hördler erst den Pfosten, verwandelte dann aber den Nachschuss. Dieser Treffer wirkte befreiend auf den West-Meister.

Dem 2:0 durch Andrew Schembri ging eine Traumkombination voraus. Kevin Lavallee und Christoph Ziolkowski hatte mit einer Glanzleistung die Vorarbeit geleistet. Im Schlussdrittel baute Essen deutlich ab und der EHC zeigte eine tolle kämpferische Leistung. Der Anschlusstreffen von Petrozza brachte die Elche nicht mehr in Gefahr.

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