Maik Wallkuschefski hat sein Fitnesscenter in Fröndenberg wieder geöffnet. Eine Sportart kann man hier allerdings nicht mehr ausüben. © Art
Fitnessstudio

Fröndenberger Studio hat endlich wieder geöffnet – doch muss sich von einer Sportart verabschieden

Seit knapp zwei Wochen hat das Fitnesscenter in Fröndenberg wieder geöffnet - und einige Neuerungen präsentiert. Eine Sportart lässt sich dort inzwischen aber nicht mehr ausüben.

Bei Maik Wallkuschefski war die Erleichterung deutlich zu spüren, als er auf die Wiedereröffnung seines Fitnessstudios angesprochen wurde. Seit dem 7. Juni darf er das Fitnesscenter Fröndenberg am Kiefernweg wieder öffnen.

„In der ersten Woche war noch nicht so viel los. Ich glaube, die Leute hatten keine Lust, sich testen zu lassen“, sagt Wallkuschefski. Die Testspflicht, um die Geräte benutzen zu dürfen, ist seit vergangenem Samstag allerdings hinfällig. „Da hat man sofort gemerkt, dass gleich viel mehr Leute kommen“, ist das Fitnesscenter seither auch wieder gut besucht. Allerdings ist es dort bislang auch noch nicht so voll gewesen, dass Maik Wallkuschefski einen Gast nach Hause schicken oder zum Warten bitten musste.

Studio wurde renoviert: Neue Geräte für das Fitnesscenter Fröndenberg

Als der Studioleiter sein Gym im November 2020 schließen musste, hätte er im Leben nicht geglaubt, dass er erst weit mehr als ein halbes Jahr später wieder öffnen darf. „Wenn man mir das gesagt hätte, hätte ich wohl nur geschmunzelt. Ich bin damals von zwei Wochen ausgegangen, doch dann zog sich der Lockdown immer weiter“, so der 30-Jährige. Existenzsorgen habe er jedoch keine gehabt.

Im Gegenteil: Die freie Zeit hat er genutzt, um das Studio auf Vordermann zu bringen: „Wir haben hier renoviert und einige Geräte ausgetauscht und ein paar neue Geräte dazubekommen – wie zum Beispiel ein Rudergerät. Auch der Stationenturm hat sich vergrößert. Und ein Butterfly-Gerät gibt‘s jetzt nicht mehr nur im Rehabereich, sondern auch zum Muskelaufbau.“

Tennishalle wurde verkauft, Squashspielen weiterhin möglich

Ärgerlich ist für den Studioleiter die Tatsache, dass rund ein Viertel seiner Gäste die Mitgliedschaft gekündigt hat. „Gerade im Winter ist unsere Saison. Da haben wir sonst viele Neuanmeldungen. Das fiel in diesem Jahr leider komplett weg“, so Wallkuschefski.

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Das ist das Fitnesscenter Fröndenberg

Komplett weg ist nun auch die Möglichkeit, Tennis zu spielen. „Tennis ist bei uns nicht mehr möglich. Die Halle haben wir nach dem ersten Lockdown verkauft“, erklärt Wallkuschefski. Squash ist allerdings weiterhin möglich. Eine Stunde in der Squash-Halle kostet 14 Euro – und ist in der Mitgliedschaft inklusive. Diese kostet 30 Euro pro Monat – und ist aktuell jederzeit kündbar. Wallkuschefski: „Das ist zurzeit unser Angebot. Man kann vorbeikommen und schauen wie es einem gefällt.“

Über den Autor
Volontär
Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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Marcel Schürmann

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