Die schwere Verletzung eines heimischen Fußballers hat am Wochenende einen Krankenwagen-Einsatz notwendig gemacht. © David Döring
Fußball

Krankenwagen-Einsatz auf dem Platz: Heimischer Fußballer wird vom Rasen abtransportiert

Schockmoment auf dem Fußballplatz: Am Sonntag verletzte sich ein Spieler derart, dass ein Krankenwagen anrücken musste. Für den Kicker ging es vom Rasen direkt ins Krankenhaus.

Am kommenden Sonntag beginnt für die Amateurfußballer die neue Saison. Die Vorfreude nach zwei Corona-geprägten Spielzeiten ist überall riesig. Ein heimischer Spieler wird allerdings lange Zeit nur zusehen können: Er verletzte sich im letzten Test so schwer, dass er direkt vom Fußballplatz mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste.

So ganz genau weiß Tom Degenhardt gar nicht, wie er sich verletzt hat: „Ich habe gegrätscht und dabei anscheinend meinen Arm verdreht.“ Was sich noch halbwegs harmlos anhört, fühlt sich für den 20-Jährigen aber gar nicht so an – Degenhardt hat augenblicklich große Schmerzen.

Der Spieler des SC Fröndenberg-Hohenheide bleibt auf dem Rasen liegen, ein Krankenwagen wird gerufen: Bei der Grätsche hat sich Degenhardt das rechte Schultergelenk ausgekugelt. „Das war schon echt sehr unangenehm und schmerzhaft“, erinnert sich der Fußballer.

Zumindest der Großteil der Schmerzen ist anschließend schnell weg. Das Einrenken des Gelenks fühlt sich fast wie eine Erlösung an für Degenhardt, der zusätzlich mit Schmerzmitteln versorgt wird.

„Jetzt ist nur noch ein kleiner Teil der Schmerzen übrig, es wird von Tag zu Tag weniger“, berichtet der Fröndenberger. Zur Stabilisierung des Arms trägt er nun vorerst eine Schiene, an Fußball ist erstmal nicht zu denken. „Ich werde voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfallen“, so die Prognose Degenhardts.

Fröndenberg geht mit dünnem Kader in das erste Spiel

Das ärgert ihn, schließlich ist Fröndenbergs Kader ohnehin dünn besetzt. Mit 15 oder 16 Spielern rechnet Trainer Sedat Sener zum Saisonauftakt: „Das ist nicht viel, aber was soll man machen – wir haben momentan halt viele Verletzte.“

Auf Degenhardt hätte er zumindest im ersten Spiel ohnehin verzichten müssen, denn der fliegt Ende der Woche in den Griechenland-Urlaub. Mit geschientem Arm – natürlich ist Degenhardt Rechtshänder: „Das macht einige Alltagssituationen dann doch sehr viel schwieriger.“

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Seit 2019 als freier Mitarbeiter für Lensing Media im Einsatz. Hat ein Faible für sämtliche Ballsportarten und interessiert sich für die Menschen, die den Sport betreiben - von der Champions League bis zur Kreisliga.
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