Nils Hoppe und der Holzwickeder SC sind am Sonntag beim Tabellendritten Eintracht Rheine gefordert. © Michael Neumann
Fußball

Auf Wanderschaft: Nächste Stütze bricht beim Holzwickeder SC weg

Der Holzwickeder SC ist beim Dritten Eintracht Rheine gefordert. Dabei fällt ein starkes Offensiv-Trio aus, während zudem sogar ab sofort eine Mannschaftsstütze wegbricht.

Gegen Tabellenführer SG Wattenscheid gab es zuletzt eine Niederlage. Nun geht es zum Tabellendritten und gegen Rheine sah es zuletzt keineswegs schlecht aus.

Oberliga: E. Rheine – Holzwickeder SC (Sa. 15.00, Bentlager Weg 40). Doch im Ernst: Auf den heimischen Fußball-Oberligisten wartet im Münsterland erneut eine schwere Herausforderung, muss er doch auf einige hochkarätige Akteure verzichten.

Bisher hat der HSC die Duelle mit Rheine gewonnen

Was für die Holzwickeder spricht, ist die bisherige Bilanz aus den beiden Auftritten in der Stadt an der Ems. Beide Partien gingen jeweils zugunsten der Blau-Grünen aus, doch Sonntag dürften die Karten ganz sicher neu gemischt werden. Fehlen werden bei den Woller-Schützlingen mit Mathieu Bengsch, Philipp Gödde und Leon Gensicke wichtige Leistungsträger.

„Im Gepäck sind Rucksack und Zelt.“

Nils Hoppe, Spielführer Holzwickeder SC

Außerdem hat sich Kapitän Nils Hoppe in eine sportliche Auszeit begeben: „Das war schon länger geplant, dass ich nach Abgabe meiner Masterarbeit etwas unternehmen werde.“ So hat sich der Spielführer des Holzwickeder SC am Freitag in einen einwöchigen Urlaub auf die Insel Kreta verabschiedet: „Nach meiner Rückkehr von dort werde ich am 9. oder 10. Oktober für vier Wochen nach Schottland fliegen, gibt Hoppe einen kleinen Einblick in seine Pläne: „Im Gepäck sind Rucksack und Zelt, da in Schottland diesbezüglich nur wenig Einschränkungen herrschen. Es gibt dort schöne Wanderwege wie den West Highland Way. Auch ein Besuch der schottischen Hauptstadt Edinburgh steht auf dem Programm“, freut sich der 26-Jährige auf einen Urlaub der anderen Art. „Ich werde dann voraussichtlich Mitte November wieder zu Hause sein“, so Nils Hoppe weiter.

Nils Hoppe - hier im Gespräch mit Schiedsrichterin Nadine Westerhoff und Wattenscheids Marvin Schurig - wird dem HSC längere Zeit fehlen.
Nils Hoppe – hier im Gespräch mit Schiedsrichterin Nadine Westerhoff und Wattenscheids Marvin Schurig – wird dem HSC längere Zeit fehlen. © Michael Neumann © Michael Neumann

Der FC Eintracht Rheine ist sehr gut in die Saison gestartet. Mit drei Siegen und einer Niederlage – die am vergangenen Sonntag bei Westfalia Rhynern mit 0:3 allerdings schon recht deftig ausfiel – liegt der FCE im Soll. „Trotz der klaren Schlappe verfügt der FC Eintracht über ein sehr gutes Team“, lässt sich HSC-Übungsleiter Marc Woller nicht blenden. „Die Mannschaft wird gegen uns um Wiedergutmachung bemüht sein. Daher wird es wichtig sein, dass wir Rheines Stürmer Viktor Maier und Timo Scherping aus dem Spiel nehmen“, erwartet der HSC-Coach einen hoch motivierten Gegner.

„Wir wiederum haben eine neuformierte Mannschaft, die noch in der Findungsphase ist,“ so Marc Woller weiter, der sich mit einem Punktgewinn in Rheine durchaus anfreunden kann.

Keine Euphorie herrschte logischerweise bei den Rheinensern nach dem 0:3 in Rhynern: „Wenn man gegen eine so ballsichere Mannschaft wie Westfalia Rhynern so verteidigt, wird es schwierig. Allerdings hatten wir bei unseren beiden Aluminiumtreffern eine Phase (Spielstand 1:0, Anm. der Redaktion), wo wir hätten treffen müssen“, sagte Rheines Coach Cihan Tasdelen nach der Partie am Papenloh im Hammer Süden. Immerhin: Sein Team zeigte am Donnerstag im Westfalenpokalspiel beim Bezirksligisten TuS Freckenhorst eine erste Reaktion, gewann die Partie trotz eines langen Unterzahlspiels (Rote Karte) am Ende mit 4:2.

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