Kapitän Nils Hoppe (l.) - hier mit HSC-Coach Marc Woller - spricht über das Erstrunden-Los im Westfalenpokal: FC Preußen Espelkamp. Für den Emscherklub eine große Unbekannte. © Schürmann
Fußball

HSC-Kapitän Nils Hoppe zum Erstrunden-Gegner: „Habe noch nie von dieser Mannschaft gehört“

Der Holzwickeder SC muss in der 1. Runde des Westfalenpokals nach Espelkamp. Ein Gegner, von dem Kapitän Nils Hoppe noch nie etwas gehört hat. Zu unterschätzen sei das Team aber definitiv nicht.

Wenn die Fußballsaison im August startet, steht für den Oberligisten Holzwickeder SC vor dem Beginn der Meisterschaft ein interessantes Duell im Westfalenpokal an. Es geht auswärts in der 1. Runde zum FC Preußen Espelkamp – ein Westfalenligist. Für den HSC um Kapitän Nils Hoppe ist der Klub eine große Unbekannte.

„Ich habe vorher ehrlich gesagt noch nichts von dieser Mannschaft gehört“, gesteht Hoppe. Noch nie hat der HSC gegen Espelkamp gespielt. „Es ist ja auch eine weite Auswärtsfahrt. Wenn Aki Schmeing in den letzten Jahren mal auf die Idee gekommen wäre, uns dahin zu schicken, wäre das doch sehr atypisch gewesen.“

HSC gegen Espelkamp der Favorit – doch das kann sich schnell ändern

Auch wenn Hoppe den Gegner nicht kennt, solle das nicht heißen, dass Espelkamp nicht kicken könne: „Der Klub hat – wie ich das gehört habe – große Ambitionen. Das zeigt ja auch das 0:0 im Test gegen den SV Lippstadt. Das macht man gegen einen Regionalligisten auch nicht mal eben.“

Der Holzwickeder SC bekam am Donnerstagabend einen Westfalenligisten zugelost. © FLVW © FLVW

Der HSC ist dennoch der Favorit. Diese Rolle müsse der HSC auch zwangsläufig annehmen, meint Hoppe. Dies könne sich aber auch kurzfristig ändern. „Viele Westfalenligisten stehen manchen Oberligisten in nichts nach. Man muss dann einfach schauen, wie der Status der Mannschaft ist. Wenn wir zu dem Zeitpunkt viele Verletzte haben, könnte Espelkamp bei uns sicherlich eine Schwachstelle ausmachen. Daher wäre es keine Schande, da zu verlieren.“

Coach Marc Woller wird sich akribisch mit Preußen Espelkamp befassen

Der FC Preußen Espelkamp spielt erst seit einem Jahr in der Westfalenliga. Vor vier Jahren noch kickte das Team aus dem Landkreis Minden-Lübbecke in der Bezirksliga. „Da steckt dann wohl auch ein finanziell starker Partner hinter“, mutmaßt Hoppe. Der HSC-Spielführer will den Gegner nicht unterschätzen – das Team werde sich deshalb ganz speziell auf das Spiel vorbereiten.

„Wie ich Marc (Woller, HSC-Cheftrainer, Anm. d. Red.) einschätze, wird er uns akribisch auf das Spiel vorbereiten. Aus dem Lippstadt-Testspiel wird er sicherlich Zugang zu Video-Aufzeichnungen bekommen. Er hat sich sogar schon ein Spiel von A-Ligist Pelkum angeguckt, auf die wir in der ersten Kreispokalrunde treffen“, verrät Hoppe.

Nils Hoppe würde sich Drittligist SC Verl für die 2. Runde wünschen

Sollte der HSC seiner Favoritenrolle in Runde eins gerecht werden und in die 2. Runde einziehen, träfe der Emscherklub auf den Ligakonkurrenten SG Wattenscheid 09 oder den Drittligisten SC Verl. „Ich würde mir dann Verl wünschen“, sagt Hoppe, „einfach aus dem Grund, da wir gegen Wattenscheid auch schon früh in der Saison spielen. Einen Gegner wie Verl bekommst du nicht alle Tage. Es wäre sicherlich ein schönes Spiel für uns und die Fans in Holzwickede. Wer weiß, ob da nicht auch was für uns drin wäre.“

Dass der HSC in Runde zwei definitiv ein Heimspiel hätte, kann Hoppe nur begrüßen. „Wir fühlen uns zu Hause wohler und sind sehr heimstark. Das haben wir immer gezeigt in den letzten Jahren.“

Über den Autor
Volontär
Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
Zur Autorenseite
Marcel Schürmann

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.