Zu Hause gegen Ennepetal ist der HSC noch ungeschlagen. Beide bisherigen Heimspiele gewannen die Holzwickeder (3:1 und 3:2). © art
Fußball

Marc Woller ist gewarnt: Holzwickeder SC empfängt die „Hünen-Truppe“ aus Ennepetal

Marc Woller, der Übungsleiter des HSC, warnt vor den groß gewachsenen Akteuren im Ennepetaler Team. Bis auf Henri Böcker und Mathieu Bengsch hat er derzeit keine Personalsorgen.

Nach fast exakt elf Monaten Corona-Pause dürfen sich die Fans des Fußball-Oberligisten Holzwickeder SC am Sonntag (Anstoß 15 Uhr, Montanhydraulikstadion) endlich wieder auf ein Heimspiel ihres Klubs auf Meisterschaftsebene freuen. Seinerzeit gewann der HSC deutlich mit 4:0 gegen den TuS Erndtebrück.

Und gegen ein ähnliches Erfolgserlebnis hätte wohl niemand in der Emschergemeinde etwas einzuwenden, doch da dürfte der Gast aus der Klutertstadt wohl ein gehöriges Wörtchen mitzureden haben.

Ennepetal feierte zum Auftakt Last-Minute-Sieg in Rhynern

Wie stark die Mannschaft von Alexander Thamm ist, bekam am ersten Spieltag Westfalia Rhynern zu spüren, die sich im Bremenstadion durch einen Treffer in der Nachspielzeit noch mit 2:3 geschlagen geben musste. Das Team von Trainer Marc Woller ist also gewarnt, wird wie schon beim 2:1-Sieg in Clarholz alle Kräfte in die Waagschale werfen müssen, um gegen die Ennepetaler zu einem weiteren Dreier zu kommen.

Das Saisonziel der Thamm-Schützlinge ist ähnlich wie das beim HSC: Beide Mannschaften wollen nach Ende der Hinrunde die Play-off-Runde erreichen – also einen Rang unter den ersten Zehn in der Tabelle. Damit hätten beide Klubs bekanntlich vorzeitig nichts mit dem Abstieg zu tun.

Marc Woller geht mit notwendiger Vorsicht in den 2. Spieltag

Die personelle Fluktuation beim Gast hat sich während der diesjährigen Wechselperiode in Grenzen gehalten: Als Zugang vermelden die Ennepetaler lediglich Kevin Meckel vom FC Iserlohn. Dem steht kein nennenswerter Abgang gegenüber.

Natürlich begegnet HSC-Trainer Marc Woller dem morgigen Gast mit dem gebührenden Respekt: „Das ist eine über Jahre gewachsene Mannschaft, mit einigen körperlich großen Akteuren im Team, auf die es aufzupassen gilt. Diese Kombination ist sicherlich ein großes Plus des TuS Ennepetal.“

Und weiter: „Wir werden schon mit der notwendigen Vorsicht ins Spiel gehen müssen. Ich glaube, wir werden eine interessante Partie sehen und freuen uns nach so langer Zeit auf ein Heimspiel“, sagt der HSC-Coach mit vorsichtigem Optimismus. Verzichten müssen die Blau-Grünen auf Henri Böcker (Dienst) und Mathies Bengsch (verletzt). Ansonsten sind beim Holzwickeder SC alle an Bord.

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