2:2 in Scharnhorst teuer bezahlt: Daniel Klaschik fällt lange aus

Lüner SV

Bei den Bezirksliga-Fußballern des Lüner SV versprüht Trainer Christian Hampel auch dann Optimismus, wenn es etwas trüber aussieht. Gerade schien die Verletztenmisere etwas abgeklungen zu sein. Da folgte beim 2:2 in Scharnhorst ein doppelter Keulenschlag. Abwehrmann Daniel Klaschik erwischte es dabei am schlimmsten.

LÜNEN

von Von Bernd Jannig

, 24.10.2011, 15:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Daniel Klaschik wir dem Lüner SV wohl bis Ende des Jahres fehlen.

Daniel Klaschik wir dem Lüner SV wohl bis Ende des Jahres fehlen.

"Ich bin guter Dinge. Wir haben noch Zeit genug. Wir werden Meister und steigen wieder in die Landesliga auf," LSV-Coach Christian Hampel ist trotz der schweren Verletzung von Daniel Klaschik zuversichtlich. Sonntagabend bei einer ersten Untersuchung in einem Dortmunder Krankenhaus wurde ein Riss des Innenbandes und des Meniskus festgestellt. Damit dürfte er für den Rest des Jahres ausfallen. "Doch es hätte noch schlimmer kommen können", so der Coach. Aber, wie es aussieht, sind die Kreuzbänder nicht durch."

Hampel fehlen insgesamt 12 Spieler Glimpflicher kam Hamza Berro mit einer starken Prellung im Knie davon. "Hamza wird noch ein paar Tage fette Schmerzen haben. Dann wird es gehen", weiß der Trainer aus Erfahrung.

Schon Sonntag sagte er ein für Mittwoch geplantes Testspiel ab. Jetzt, wo ihm mit vielen Grippekranken, den alten und neuen Verletzten gleich zwölf Spieler fehlen, sagte er auch das Training am Dienstag komplett ab, will selbst sehen, dass er seine Bronchitis los wird. Mit der wurde es, gerade mit Blick auf das Spiel in Scharnhorst nicht besser. "Richtig ist, das wir aus solch einem Spiel in der letzten Saison keinen Punkt mehr geholt hätten", blickt er zurück und erinnert an die damalige Schlappe in Körne.Drei nicht gegebende Elfer und ein aberkanntes Tor

"Ich kritisiere fast nie Schiedsrichter. Aber Sonntag, das war überzogen. Der Unparteiische beschäftigte sich lieber fünf Minuten mit den Trikotfarben und fünf Minuten mit den Spielernummern, schickte uns Trainer immer weit hinter die Linie zurück, statt gut zu pfeifen. Der zweifache Torschütze Patrick Kramer hatte schon frühzeitig mit Gelb-Rot vom Platz gemusst."

Drei nicht gegebene Elfmeter und ein nicht anerkanntes Tor von Osman Kumac zählen die Lüner als Fehler auf. Abgehakt. Der Abstand auf Spitzenreiter Kamen beträgt nur drei Punkte. Dieser soll aufgeholt werden, so mit dem 16. Heimsieg in Serie am Sonntag im Nachbarschaftsduell gegen den Drittletzten TuRa Bergkamen.

 

 

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