28:23 - Bärenstarke Abwehr belohnt den LSV

Handball-Landesliga

LÜNEN 28:23 beim VfL Kamen - Handball-Landesligist Lüner SV hat einen wichtigen Erfolg erreicht. Bei den Kamener, die als besonders heimstark gelten, punkteten die Lüner vor allem, weil ihre Abwehr bärenstark spielte.

von Von Carina Püntmann

, 12.10.2009, 12:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einer starken Mannschaftsleistung war Kreisläufer Jan Richter mit sechs Treffern am erfolgreichsten.

In einer starken Mannschaftsleistung war Kreisläufer Jan Richter mit sechs Treffern am erfolgreichsten.

Damit steht der LSV mit vier Siegen und lediglich nur einer Niederlage weiter hinter den bisher ungeschlagenen Hombrucher SV auf Platz zwei der Tabelle.

In einem insgesamt sehr ausgeglichenem Spiel setzte sich in den ersten Minuten keines der beiden Teams entscheidend ab. Sowohl der LSV, als auch der Gastgeber selbst, schenkten sich nicht viel. So stand es nach 20 Minuten erst 10:10. "Beide Mannschaft hatten sich gut aufeinander eingestellt. Deshalb sind in der gesamten Partie nur wenig Tore gefallen", bilanzierte Trainer Ralf Lange.Schon vor der Pause abgesetzt - dann aber nachlässig gespielt

Seine Mannen setzten sich erstmals kurz vor Pausenpfiff, dank einer starken Defensiv-Leistung und guten Torhütern zwischen den Pfosten, auf 14:11 ab. Doch anstatt den Sack zu zumachen, unterliefen dem Team aus der Rundsporthalle zwei dumme technische Fehler. So kam Kamen auf 13:14 heran.

Im Spielabschnitt zwei startete der LSV gut und ging beim 18:15 erneut mit drei Toren in Front (37.). Doch die heimstarken Kamener gaben sich nicht geschlagen und kämpften sich wieder heran. Nach dem 20:20 steht die LSV-Deckung wieder sehr gut Nach dem zwischenzeitlichen 20:20 stand die LSV-Deckung wieder sehr konzentriert. Durch einige Tempogegenstöße setzte sich die Lange-Sieben auf 24:20 ab. "Von da an war die Partie bereits entschieden. Kamen kam nicht mehr heran", so Lange, der vor allem die starke Abwehr-Leistung seiner Mannschaft lobt: "21 Gegentreffer sind beachtlich stark."

Allerdings sind 28 Tore im Angriff für den LSV nicht besonders viel. "Im Spiel fehlte oftmals der letzte Zug zum Tor. Aber im Großen und Ganzen war es ein verdienter und hart erkämpfter Sieg", freute sich Lange.

Sebastian Krause/Daniel Lüger - Matthias Fahle 4, Jörn Hentschel 2, Phillip Schindler 5, Christian Melchers 1, Henning Reinold 1, Christoph Rempe, Michael Schink, Mats Gärtner, Matthias Schmidt 5/1, Christian Blackert 4, Jan Richter 6 -

Ralf Lange

Lesen Sie jetzt