Änderungen kommen den Außenseitern entgegen

Fußball: Hallenstadtmeisterschaft

Nur noch zwei Spieltage, ein anderer Modus in der Zwischenrunde und kleine Regeländerungen auf dem Feld - bei der Lüner Hallenfußball-Stadtmeisterschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr einiges getan. Und das könnte den Außenseitern in die Karten spielen. Wir beantworten vor dem ersten Anpfiff die wichtigsten Fragen.

Lünen

von Marc-André Landsiedel

, 20.12.2017, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Lüner SV möchte seinen Titel aus dem Vorjahr gerne verteidigen.

Der Lüner SV möchte seinen Titel aus dem Vorjahr gerne verteidigen. © Foto: Günther Goldstein

Wann und wo findet die Lüner Hallenstadtmeisterschaft statt?

Am Freitag, 22. Dezember, eröffnet Ausrichter und Titelverteidiger Lüner SV das Turnier mit dem Eröffnungsspiel gegen BW Alstedde. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Lüner Rundsporthalle (Kurt-Schumacher-Straße 41). Am Samstag, 23. Dezember, geht es ab 13 Uhr weiter, das Finale soll um 20.15 Uhr steigen.

Warum wird nicht mehr an drei Tagen gespielt?

„Wir wollten das Turnier zeitlich komprimieren und so attraktiver machen“, erklärt Sascha Holz, Vorsitzender des Stadt-Sportverbandes Lünen. Bislang wurden Vor- und Zwischenrunde an zwei Tagen vor Weihnachten ausgetragen, die Endrunde erst nach den Weihnachtsferien im Januar.

Was ändert sich am Turnier-Modus?

Die Zwischenrunde wird nicht mehr in Gruppen-Form, sondern direkt als K.o.-Runde ausgespielt. Überraschungen sind also vorprogrammiert.

Gab es ein Qualifikationsturnier?

Nein. Da man frühzeitig die Zusage aller zehn Endrunden-Teilnehmer zusammen hatte, wurde auf die Austragung des Krieger-Cups, der in den vergangenen Jahren als Qualifikationsturnier gedient hatte, verzichtet. Somit gehen in diesem Jahr auch keine Reserve-Mannschaften bei der Hallenstadtmeisterschaft an den Start.

Nach welchen Regeln wird gespielt?

In Lünen gelten die Futsal-Regeln. Dazu zählen ein sprungreduzierter Ball, das Einrollen des Balls bei einem Einwurf und: Grätschen verboten!

Gibt es Regeländerungen im Vergleich zum Vorjahr?

Ja. Der Fair-Play-Anstoß, bei dem der Ball zunächst zu einem Gegenspieler gepasst werden musste, wurde abgeschafft. Und im Falle eines Neunmeterschießens müssen nur drei anstatt fünf Schützen benannt werden.

Im Vorjahr kam es zu Tumulten am Spielfeldrand. Welche Maßnahmen werden deshalb ergriffen?

Wie schon im letzten Jahr werden wieder zwei professionelle Security-Leute im Einsatz sein, die von allen Endrunden-Teilnehmern zu gleichen Teilen finanziert werden. Dazu gibt es verschärfte Einlasskontrollen in Form von Armbändern. Außerdem stellt jeder Klub während seiner Spiele Ordner aus den eigenen Reihen, um im Fall der Fälle seine Anhänger und Fans besser beruhigen zu können.

Und wer sind die Favoriten?

Natürlich die höherklassigen Klubs – allen voran Westfalenligist und Titelverteidiger Lüner SV, gefolgt von den beiden Bezirksligisten BV Brambauer und Westfalia Wethmar. „Ich würde mich aber auch sehr freuen, wenn es durch den neuen Modus dieses Mal ein Überraschungssieger schaffen würde“, sagt Sascha Holz.

Lesen Sie jetzt