Ahmed Ersoy: „Ich vermisse Brambauer“

mlzFußball-Landesliga

Beim VfL Kemminghausen hat er sich inzwischen eingelebt. Sein Herz hängt aber noch immer an Brambauer: die Rede ist von Ahmed Ersoy, der im Sommer seine große Liebe verließ.

Brambauer, Dortmund

, 05.03.2019, 14:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Leicht war der Schritt für Ahmed Ersoy, Fußballer des Landesligisten VfL Kemminghausen, nicht. Im vergangenen Sommer entschloss sich der 22-jährige Brambaueraner zu einem Wechsel vom BV Brambauer in die Landesliga nach Kemminghausen. Dort ist er zweitbester Torschütze. Wir haben mit ihm über Brambauer, Kemminghausen und Abstiegsnöte gesprochen.

Herr Ersoy, Sie sind jetzt ein dreiviertel Jahr aus Brambauer weg. Vermissen Sie Ihren alten Klub schon?
Brambauer vermisse ich schon. Vor allem die Trainer, die mir viel gegeben haben und immer Verständnis hatten - egal ob auf dem Platz oder privat. Ich habe mich dort immer sehr wohlgefühlt. Von daher vermisst man das Umfeld sehr.

Inwieweit besteht denn noch Kontakt zum alten Verein?
Kontakt habe ich leider nicht mehr. Nur gelegentlich mal zu ein paar Spielern. Das liegt aber auch daran, dass ich aus Brambauer weggezogen bin.

Verfolgen Sie die Entwicklung beim BV Brambauer denn noch?

Ja, ich schaue nach jedem Spiel, wie Brambauer gespielt hat. Ich weiß auch immer, wer gespielt hat. Ich warte nur auf ein freies Wochenende, sodass ich mir mal wieder ein Spiel angucken kann.

Nun spielen Sie in Kemminghausen. Fühlen Sie sich dort mittlerweile heimisch?

Wir haben eine super Truppe mit super Trainern. Ich fühle mich zurzeit sehr wohl in Kemminghausen.

Sie haben laut fussball.de sechs Saisontore erzielt und sind damit zweitbester Torschütze der Mannschaft. Sind Sie damit zufrieden?

Eigentlich habe ich schon sieben Tore gemacht, aber ein Treffer wurde als Eigentor gewertet. Ich habe fast die gesamte Saison bisher als Linksverteidiger gespielt. Seit den letzten drei Spielen der Hinrunde bin ich nun Stürmer. Bisher läuft es gut, aber ich will viel mehr Tore schießen.

Tabellarisch läuft es mit Kemminghausen aber nicht so gut. Woran liegt das?
Die Hinrunde war echt mies, aber wir hatten eine harte Vorbereitung und haben jetzt aus drei Spielen sieben Punkte geholt. Wir sind momentan ein sehr unangenehmer Gegner, aber jeder muss Woche für Woche an seine Grenzen gehen.

Von unseren Dortmunder Kollegen sind Sie zum Spieler des Spieltags gekürt worden. Ehrt Sie so eine Auszeichnung?

Klar, man freut sich darüber. Der Erfolg der Mannschaft steht aber im Vordergrund.

Welche Ziele haben Sie noch?

Wir wollen erst einmal nicht absteigen - und dann will ich natürlich noch viele Tore schießen.

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